Telekom 2025: Rekord bei Glasfaser, aber Kosten und Regulierung drücken
Telekom 2025: Rekord bei Glasfaser, aber Kosten und Regulierung drücken
Telekom präsentiert Finanzzahlen für 2025: Erfolge und anhaltende Herausforderungen
Die Telekom hat ihre Finanzergebnisse für das Jahr 2025 vorgestellt und dabei sowohl Errungenschaften als auch fortbestehende Schwierigkeiten hervorgehoben. Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges lobte die Mitarbeiter für ihre Leistung in einem schwierigen Jahr, verwies jedoch gleichzeitig auf steigende Kosten und regulatorischen Druck.
Das Unternehmen kündigte zudem personelle Verlängerungen in der Führungsetage, neue Digitalisierungsvorhaben und ehrgeizige Ziele beim Ausbau des Glasfasernetzes an.
Auf der Pressekonferenz 2025 gab Höttges bekannt, dass die Verträge von zwei Schlüsselmanagern verlängert wurden: Thorsten Langheim und Dr. Ferri Abolhassan. Ihre fortgesetzte Tätigkeit fällt in eine Phase, in der das Unternehmen mit einer komplexen Gemengelage aus explodierenden Ausgaben – etwa für Energie, Löhne und Steuern – konfrontiert ist. Währungs-schwankungen, harter Wettbewerb und Infrastrukturprobleme wie Stromausfälle und Sabotageakte verschärften die Lage zusätzlich.
Der Konzernchef nannte geopolitische Spannungen und das EU-Gesetz zu digitalen Netzen (Digital Networks Act, DNA) als besondere Hürden. Trotz dieser Widrigkeiten dankte er den Mitarbeitern für ihre starke Leistung unter Druck.
Auf Kundenseite verzeichnete die Telekom im Jahr 2025 fast 600.000 neue Glasfaseranschlüsse und strebt an, bis 2027 eine Million zu erreichen. Rodrigo Diehl, Chef von Telekom Deutschland, kündigte an, die App "MeinMagenta" zum "zentralen Betriebssystem" für die Kundenkommunikation auszubauen. Ziel ist es, dass bis zum Stichtag 70 Prozent der Vertragsverlängerungen über die App abgewickelt werden.
Verbraucherschützer äußerten jedoch Bedenken wegen längerer Wartezeiten bei Glasfaseranschlüssen bis in die Wohnung (Fibre-to-the-Home, FTTH). Zudem gab es Kritik an der Zunahme von Haustürgeschäften, die einige Kunden als aufdringlich empfanden.
Die Mobilfunksparte setzt weiterhin auf die Premium-Marke "Telekom" sowie die günstigeren Angebote "congstar" und "fraenk". Wachstum verzeichnete das Unternehmen in den Bereichen Geschäftskunden, Privatkunden und preissensible Zielgruppen. Intern soll die neue Initiative "T-Style" Prozesse verschlanken, die Zusammenarbeit verbessern und Bürokratie abbauen.
Auffällig war in diesem Jahr die größere Besetzung des Führungsteams bei der Finanzpräsentation – ein Zeichen für tiefgreifendere strategische Weichenstellungen.
Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen treibt die Telekom die digitale Transformation und den Glasfaserausbau voran. Das appbasierte Vertragsmanagement und die Glasfaserziele setzen klare Maßstäbe für die kommenden zwei Jahre. Gleichzeitig deuten Personalentscheidungen und interne Reformen auf einen Fokus auf Effizienz hin – angesichts anhaltender externer Belastungen.
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