05 April 2026, 00:50

NRW-Finanzminister steigt vom E-BMW auf Diesel-Audi um – warum die Wende bei Dienstwagen?

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Finanzminister steigt vom E-BMW auf Diesel-Audi um – warum die Wende bei Dienstwagen?

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk steigt vom elektrischen BMW i7 auf einen Diesel-Audi A8 L 50 TDI Quattro um. Die Entscheidung fällt nach Problemen mit der Reichweite des Elektrofahrzeugs auf langen Strecken.

Sein Wechsel spiegelt einen größeren Trend unter Landesregierungsmitgliedern wider: Trotz früherer Bekenntnisse zu E-Autos setzen mehrere Minister wieder auf Verbrenner.

Optendrenks Rückkehr zum Diesel hat praktische Gründe. Sein BMW i7 kam auf langen Fahrten ohne häufiges Nachladen nicht zurecht – für Dienstreisen war das Fahrzeug damit nur bedingt geeignet. Auch Bauministerin Ina Scharrenbach stieg kürzlich von einem Elektroauto auf ein Dieselmodell um.

Unterdessen nutzen Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul weiterhin gepanzerte Dienstlimousinen, die es bisher nur mit Verbrennermotor gibt. Aus Sicherheitsgründen sind diese Fahrzeuge unverzichtbar, doch ein Ersatz durch E-Alternativen ist derzeit nicht möglich.

Von 18 Kabinettsmitgliedern setzen nur noch sieben ausschließlich auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge – darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach und Silke Gorißen. Einige Minister wie Neubaur und Limbach haben zwar kürzlich neue E-Autos bestellt, andere bleiben jedoch beim Diesel.

Da in Kürze mehrere Leasingverträge für Dienstwagen auslaufen, prüft die Landesregierung ihre Fahrzeugflotte. Einige Minister ordern erneut Elektromodelle, mindestens einer hat sich aber für einen weiteren Diesel entschieden.

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Die Zahl der Minister, die auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge setzen, ist damit auf sieben gesunken. Optendrenks Rückkehr zum Diesel unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen von E-Autos auf Langstrecken. Bis auf Weiteres bleiben Verbrenner für manche Amtsinhaber – besonders bei Reichweiten- oder Sicherheitsbedenken – die bevorzugte Wahl.

AKTUALISIERUNG

More NRW Ministers Revert to Diesel: Practicality Over E-Vehicles?

The trend of NRW ministers abandoning electric vehicles extends beyond initially reported cases. Latest reports indicate:

  • Science Minister Ina Brandes (CDU) continues to use a diesel car for practicality.
  • European Affairs Minister Nathanael Liminski (CDU) also relies on a combustion engine.
  • Both cite similar concerns about long-distance reliability as Finance Minister Optendrenk.