Lesung in Düren gedenkt Reyhaneh Jabbari – eine Frau, die für ihren Widerstand starb
Lesung in Düren gedenkt Reyhaneh Jabbari – eine Frau, die für ihren Widerstand starb
Lesung zu Ehren von Reyhaneh Jabbari: Eine junge Frau, die sich gegen Vergewaltigung wehrte und hingerichtet wurde
Am 2. März 2026 findet in der Dürener Stadtbibliothek eine besondere Lesung statt, die an Reyhaneh Jabbari erinnert – eine junge Iranerin, die wegen Notwehr gegen eine Vergewaltigung hingerichtet wurde. Der Abend, veranstaltet von Amnesty International, der Bibliothek und der Initiative gegen die Todesstrafe, präsentiert Lesungen aus dem Buch "Wie man ein Schmetterling wird" – einem Werk, das das Leid von Frauen unter repressiven Rechtssystemen aufzeigt. Der Eintritt ist für alle Besucher:innen frei.
Reyhaneh Jabbari war erst 19 Jahre alt, als sie sich in Iran gegen ihren Vergewaltiger zur Wehr setzte. Wegen "Mordes" verurteilt, wurde sie später hingerichtet – ein Urteil, das weltweit Empörung auslöste. Ihre Mutter, Shole Pakravan, floh 2017 nach Berlin und brachte Reyhanehs Briefe und aufgezeichnete Telefonate mit, die ihr Martyrium dokumentieren.
Pakravan verarbeitete diese Aufzeichnungen zu dem Buch "Wie man ein Schmetterling wird", um das Leid von Frauen wie ihrer Tochter sichtbar zu machen. Das Werk klagt strukturelle Ungerechtigkeit an, insbesondere in Ländern, in denen Selbstverteidigung gegen sexualisierte Gewalt kriminalisiert wird.
Bei der Veranstaltung wird Edgitha Stork, eine Lehrerin, Reyhanehs Worte lesen und so ihren Mut und ihren Widerstand gegen das Unrecht lebendig werden lassen. Gabi Uhl, ehemalige Pädagogin und professionelle Sprecherin, schlüpft in die Rolle von Shole, der Mutter, die trotz Bedrohungen und Verfolgung weiter für Frauenrechte kämpft.
Die Lesung soll auf die Unterdrückung von Frauen im Iran und die anhaltende Praxis der Todesstrafe aufmerksam machen. Die Veranstalter:innen hoffen, dass der Abend zu mehr Engagement gegen Rechtssysteme anregt, die Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt bestrafen.
Die Veranstaltung am 2. März hält Reyhaneh Jabbaris Geschichte wach und verstärkt die Forderungen nach Gerechtigkeit. Shole Pakravans Einsatz – zusammen mit der Botschaft des Buches – unterstreicht die dringende Notwendigkeit von Reformen im Iran und weltweit. Die Besucher:innen werden mit einem tieferen Verständnis der Risiken gehen, denen Frauen bei der Verteidigung ihrer Selbst ausgesetzt sind – und der globalen Bewegung, die dies ändern will.
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