Evangelische Kirchengemeinde Dorp schließt ihr Gemeinschaftszentrum Arche nach 40 Jahren
Evangelische Kirchengemeinde Dorp schließt ihr Gemeinschaftszentrum Arche nach 40 Jahren
Die evangelische Kirchengemeinde Dorp wird ihr Gemeinschaftszentrum Arche in der Eichenstraße schließen. Die geplante Entwidmung des Gebäudes markiert eine Verlagerung der Aktivitäten hin zur Dorp-Kirche als zentralem Standort. Der Schritt ist das Ergebnis jahrelanger Vorbereitungen und spiegelt tiefgreifendere Veränderungen in der Struktur der regionalen evangelischen Kirche wider.
Die Entscheidung, die Arche schrittweise aufzugeben, fiel bereits 2011, mit einem Zeitrahmen zwischen 2020 und 2030. Pfarrer Joachim Römelt bestätigte, dass der Prozess langfristig geplant sei und ein behutsamer Übergang angestrebt werde. Im Juli 2025 begann das formelle Entwidmungsverfahren, wobei die endgültige Genehmigung noch beim Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland liegt.
Falls bewilligt, tritt die Entwidmung am 1. Februar 2027 in Kraft und beendet damit über 40 Jahre Gottesdienste und Gemeinschaftsleben an diesem Ort. Pfarrerin Raphaela Demski-Galla räumte ein, dass der Schritt für die Gemeinde emotional herausfordernd sei, betonte jedoch, dass die Mitglieder seit Jahren über die langfristigen Pläne informiert worden seien.
Künftig finden alle Gottesdienste und Veranstaltungen in der Dorp-Kirche statt, die bereits über einen Kirchraum, ein Café, einen Gemeindesaal, Gruppenräume und Außenflächen verfügt. Einige Angebote für Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden zudem im nahegelegenen Goudahof stattfinden. Die benachbarte Arche-Kita bleibt von den Änderungen unberührt und arbeitet wie gewohnt weiter.
Die Presbyterin Andrea Enders bezeichnete die Zusammenlegung als notwendig, angesichts sinkender Gemeindezahlen und reduzierten Personals. Die evangelische Kirche in Solingen setzt zunehmend auf eine konzentrierte Zusammenarbeit an weniger Standorten. Dieser Schritt steht im Einklang mit der Strategie der Evangelischen Kirche im Rheinland, bis Mitte der 2030er-Jahre zwischen 300 und 400 Gebäude aufzugeben.
Die Schließung des Gemeinschaftszentrums Arche leitet für die evangelische Kirchengemeinde Dorp ein neues Kapitel ein. Künftig werden Gottesdienste und Gemeindeleben in der Dorp-Kirche stattfinden, während die benachbarte Kita weiterhin geöffnet bleibt. Die Entscheidung ist sowohl eine lokale Anpassung als auch Teil des übergeordneten Trends, die Zahl der Kirchengebäude in der Region zu verringern.
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