NRW gedenkt sechs Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau
NRW gedenkt sechs Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag in Hanau
Städte in Nordrhein-Westfalen gedenken des sechsten Jahrestags des rechtsextremen Anschlags von Hanau
In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens (NRW) haben am Wochenende Gedenkveranstaltungen an den sechsten Jahrestag des rechtsextremen Anschlags von Hanau erinnert. Am 19. Februar 2020 hatte ein Attentäter bei einem rassistisch motivierten Angriff neun Menschen erschossen, bevor er seine Mutter tötete und sich selbst das Leben nahm. Die Gesamtzahl der Todesopfer beläuft sich mittlerweile auf zehn, darunter zwei Überlebende, die später an ihren Verletzungen starben.
Der Anschlag von Hanau zählt zu den schwersten rechtsterroristischen Verbrechen der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland. In Aachen versammelten sich rund 300 Menschen zu einer Kundgebung und einem Marsch, organisiert von linksgerichteten und antifaschistischen Gruppen. Angehörige der Opfer hielten berührende Reden, während Sprecher:innen mehr Konsequenz im Kampf gegen Rassismus forderten.
In Köln nahmen fast 1.000 Teilnehmende an einem Gedenkmarsch teil – doppelt so viele wie erwartet. Die Demonstration zog solidarisierend durch die Stadt. Unterdessen veranstaltete das Integrationsbüro Bochums eine Gedenkfeier im Bermudadreieck, dem Ausgehviertel, und setzte damit ein Zeichen gegen den Kontrast zwischen alltäglicher Lebensfreude und der Grausamkeit des Anschlags.
Auch andere Städte in NRW gedachten der Opfer: Im Grillo-Theater Essen gab es eine Lesung, Düsseldorf zeigte eine Ausstellung mit begleitenden Diskussionsrunden. Das jüngste Opfer, Ibrahim Akkuş, starb am 10. Januar 2026 an den Spätfolgen der Schussverletzungen – er war im Arena Bar achtmal angeschossen worden. Ein weiterer Überlebender war bereits im Januar 2023 an den gesundheitlichen Folgen des Attentats verstorben.
Die Studentin Selin Eroglu nahm an der Veranstaltung in Aachen teil, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Sie betonte, wie wichtig es sei, die Opfer nicht zu vergessen und ihre Geschichten wachzuhalten.
Die Gedenkfeiern in NRW und darüber hinaus halten die Erinnerung an die Hanauer Opfer lebendig. Solche Veranstaltungen mahnen, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus weiterhin notwendig ist. In den kommenden Tagen sind weitere Gedenkaktionen geplant, um der Verstorbenen zu gedenken und die Betroffenen zu unterstützen, die noch immer unter den Folgen des Anschlags leiden.
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