Pilotkurs für Wasserstofftechnologie in NRW bildet erste Meister aus

Doris Dowerg
Doris Dowerg
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Ein animiertes Molekülmodell eines Wasserstoffatoms mit zwei roten und schwarzen Kugeln auf einem weißen Hintergrund.Doris Dowerg

Pilotkurs für Wasserstofftechnologie in NRW bildet erste Meister aus

Pilotkurs zu Wasserstofftechnologie in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen

In Nordrhein-Westfalen ist gerade ein Pilotlehrgang zur Wasserstofftechnologie zu Ende gegangen. Sechzehn industrielle Meisterinnen und Meister haben das dreimonatige Programm absolviert, das Unternehmen dabei unterstützen soll, sich auf die Umstellung hin zu Wasserstoffenergie vorzubereiten. Die Initiative ist Teil einer breiter angelegten Kampagne, um kleine und mittlere Betriebe im Ruhrgebiet auf eine grünere Zukunft auszurichten.

Der Kurs mit dem Titel "Grundlagen der Wasserstofftechnologie für industrielle Meisterinnen und Meister" lief bis Ende Januar 2026. Organisiert von der IHK Nord Westfalen, sollte er die praktischen Herausforderungen angehen, mit denen Unternehmen bei der Umstellung auf wasserstoffbasierte Systeme konfrontiert sind. Die Teilnehmenden beschäftigten sich unter anderem mit möglichen Anwendungen – etwa dem Ersatz von Erdgas durch Wasserstoff in thermischen Verarbeitungsanlagen.

Das Feedback der Absolventinnen und Absolventen fiel durchweg positiv aus. Viele schätzten die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen, Kollegen und Dozenten auszutauschen, andere hoben die Bedeutung von Wasserstoff für Prozesswärmeanwendungen hervor. Der Kurs legte zudem Wert auf die Zusammenarbeit regionaler Akteure und reiht sich damit in das übergeordnete Programm "H2!Raum – Mittelstand Ruhr 2030" ein.

Die Finanzierung erfolgte durch das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Technologie im Rahmen der Initiative "T!Raum – Transferräume für die Zukunft der Regionen". Aufgrund des Erfolgs planen die Veranstalter, den Lehrgang zu überarbeiten und erneut anzubieten. Die IHK arbeitet zudem daran, Wasserstofftechnologie fest in die Standardausbildung für industrielle Meister zu verankern.

Das Projekt ist Teil einer regionalen Strategie, Wasserstoff als zentrale Energiequelle zu etablieren. Zwar haben noch keine konkreten Unternehmen konkrete Pläne angekündigt, doch Initiativen wie H2Raum fördern die frühe Einführung in Branchen wie der Thermoprozess- und Sinterofentechnik.

Die erste Auflage des Schulungsprogramms hat die Grundlage für künftige Kurse gelegt. Mit überarbeiteten Inhalten und weiterer Förderung werden die nächsten Durchgänge auf den gewonnenen Erkenntnissen aufbauen. Das Ziel bleibt klar: Lokale Betriebe mit den Fähigkeiten auszustatten, die für eine wasserstoffbasierte Industrie benötigt werden.

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