EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert E-Auto-Technologie mit Hochvolt-Systemen aus Dortmund

Irmtraut Becker
Irmtraut Becker
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Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 ankündigt.Irmtraut Becker

EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert E-Auto-Technologie mit Hochvolt-Systemen aus Dortmund

Ein neues, von der EU finanziertes Projekt arbeitet daran, die Elektroauto-Technologie durch kürzere Ladezeiten und eine größere Reichweite zu verbessern. Unter dem Namen ODYSSEV vereint die Initiative Universitäten und große Unternehmen, um fortschrittliche Hochvolt-Antriebssysteme für Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Offiziell gestartet wurde das Projekt Anfang 2026 mit einer Auftaktveranstaltung in Zaragoza, Spanien.

Forschende der Fachhochschule Dortmund leiten die Bemühungen, effizientere Hochvoltsysteme zu schaffen. Diese Systeme erhöhen die Spannung, um das Laden zu beschleunigen, die Kabelstärke zu verringern und Energieverluste durch Wärme zu minimieren. Dennoch gibt es noch Herausforderungen – etwa bei den Isolationsanforderungen, den Grenzen von Halbleitern und der Überhitzung der Batterien beim Schnellladen.

Das ODYSSEV-Projekt deckt den gesamten Entwicklungsprozess ab: von der Halbleiterkonzeption bis zur Integration in zentrale EV-Komponenten wie Bordladegeräte und Traktionswechselrichter. Digitale Werkzeuge wie Modellierung und Simulation ermöglichen es den Teams, die Systeme virtuell zu optimieren, bevor sie in der Praxis getestet werden. Zu den Partnern zählen Branchenführer wie Mitsubishi Electric Europe und ZF Friedrichshafen sowie akademische Einrichtungen.

Der erste Prototyp wird auf der LaSiSe-Teststrecke in Selm, Deutschland, erprobt. Für Juni ist ein Koordinationstreffen an der Fachhochschule Dortmund geplant – ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des 42-monatigen Projekts. Gefördert wird ODYSSEV vom EU-Programm Horizon Europe mit dem Ziel, neue Sicherheitsstandards zu setzen und die Hochvolt-Technologie voranzutreiben.

Die Arbeit steht im Einklang mit dem übergeordneten Ziel der EU, Europa an der Spitze der Innovation für Elektroantriebe zu halten. Durch höhere Effizienz und schnellere Ladezeiten unterstützt das Projekt zudem die Klimaziele im Verkehrssektor.

ODYSSEV läuft bis Mitte 2029; Tests und Entwicklungsarbeiten sind bereits im Gange. Die Ergebnisse könnten zu Elektrofahrzeugen mit kürzeren Ladezeiten und größerer Reichweite führen – und gleichzeitig Europas Position in der grüneren Verkehrstechnologie stärken. Der nächste Meilenstein ist das Junitreffen an der Fachhochschule Dortmund, bei dem der Fortschritt bewertet wird.

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