Massive Proteste in Ahaus gegen geplante Atommüll-Transporte aus Jülich und Berlin
Neuer Protest gegen den Transport von Castor-Atommüll in Ahaus - Massive Proteste in Ahaus gegen geplante Atommüll-Transporte aus Jülich und Berlin
Hunderte Demonstranten versammelten sich am vergangenen Wochenende in Ahaus, um gegen geplante Transporte von radioaktivem Abfall zu protestieren. Die Kundgebungen richteten sich gegen anstehende Lieferungen von nuklearem Material aus Forschungszentren in Jülich, Garching und Berlin. Die Organisatoren warnten, dass der erste Transport aus Jülich bereits in der Woche ab dem 7. März 2026 beginnen könnte – nur wenige Tage, nachdem ein Gerichtsurteil den Weg für die Verbringungen freigemacht hatte.
An der Protestaktion am 7. März nahmen etwa 450 Menschen teil, die sich in ihrer Sorge über den Transport hochradioaktiver Abfälle einig waren. Ein Bündnis aus 58 Gruppen – darunter Klimaaktivisten, Kirchen, politische Parteien und lokale Vereine – führte die Demonstration an. Im Fokus standen die 152 Castor-Behälter, die aus Jülich in Ahaus erwartet werden, während die genauen Mengen der Lieferungen aus Garching und Berlin noch unklar sind.
Den rechtlichen Rahmen für diese Transporte schuf das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, das am 3. März einen Eilantrag gegen die Pläne abwies. Kritiker argumentieren, dass die Verlagerung von Abfällen zwischen Zwischenlagern wenig sinnvoll sei, solange keine endgültige Lösung für die Endlagerung in Sicht ist. Viele fürchten, dass der erste Transport aus Jülich bereits vor dem 26. März beginnen könnte, was die Dringlichkeit für die Gegner weiter erhöht.
Das Zwischenlager in Ahaus ist seit Langem ein Kristallisationspunkt für Anti-Atomkraft-Aktivisten. Frühere Transporte hatten bereits ähnliche Proteste ausgelöst, doch die aktuelle Welle des Widerstands spiegelt die wachsende Frustration über das Fehlen einer langfristigen Strategie für den deutschen Atommüll wider.
Mit der gerichtlichen Entscheidung ist das letzte rechtliche Hindernis für die Transporte gefallen, sodass die Vorbereitungen nun voranschreiten können. Da die erste Lieferung möglicherweise bereits in wenigen Wochen ansteht, haben Aktivisten angekündigt, den Druck auf die Behörden aufrechtzuerhalten. Die Proteste in Ahaus zeigen, dass der Widerstand gegen Atomtransporte so lange anhalten wird, bis ein Endlager eingerichtet ist.
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