Museum Moyland befreit seine Joseph-Beuy-Sammlung von rechtlichen Fesseln
Endlich frei: Moyland kann Beuys-Sammlung vollständig nutzen - Museum Moyland befreit seine Joseph-Beuy-Sammlung von rechtlichen Fesseln
Museum Moyland erhält uneingeschränkten Zugang zu seiner umfangreichen Joseph-Beuys-Sammlung
Nach Jahren rechtlicher Beschränkungen hat das Museum Moyland die volle Nutzungsrechte an seiner bedeutenden Sammlung von Werken Joseph Beuys' gesichert. In einer mit dem Nachlass des Künstlers ausgehandelten Vereinbarung darf das Museum die Werke nun frei ausstellen, erforschen und bewerben. Dies markiert einen grundlegenden Wandel in der Verwaltung eines der wichtigsten Kunstarchive der deutschen Nachkriegszeit.
Jahrzehntelang unterlag das Moyland strengen Auflagen bei der Nutzung seiner Beuys-Bestände. Jede Ausstellung oder Forschungsarbeit erforderte die Genehmigung des Joseph-Beuys-Nachlasses, der Anträge häufig ablehnte. Ein besonders bekannter Streit entzündete sich an Fotos einer Performance aus dem Jahr 1964, deren Präsentation das Museum schließlich durchsetzen konnte.
Der Durchbruch gelang nach Verhandlungen unter der Führung von Ina Brandes, der nordrhein-westfälischen Ministerin für Kultur und Wissenschaft. Die Landesregierung zahlte 3,25 Millionen Euro für umfassende Nutzungsrechte, während der Nachlass die Urheberrechte behält. Moyland verwahrt nun 6.000 frühe Werke, 50.000 Aktionsfotografien und 250.000 Archivdokumente – Materialien, die es künftig ohne Einschränkungen erschließen und zugänglich machen darf.
Für die Zukunft ist eine große Beuys-Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen für den Herbst 2027 geplant, wobei das Moyland als Hauptleihgeber fungieren wird. Die Einigung fällt zudem in eine Phase, in der Eva Beuys, die 92-jährige Witwe des Künstlers, möglicherweise eine Beilegung der langjährigen Konflikte anstrebt.
Die Vereinbarung räumt jahrzehntelange juristische Hürden aus dem Weg und ermöglicht es dem Museum Moyland, seine Beuys-Sammlung in vollem Umfang zu nutzen. Forscher und die Öffentlichkeit erhalten damit breiteren Zugang zu dem umfangreichen Archiv des Künstlers. Die Zahlung von 3,25 Millionen Euro sichert zudem, dass die Werke auch für künftige Ausstellungen und Studien verfügbar bleiben.
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