09 March 2026, 12:25

Neuer Dokumentarfilm enthüllt: Wie Donald Trump Macht und Privatgeschäfte verquickte

Portrait von John Howard, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten, der einen Anzug und eine Krawatte trägt und ernst schaut, mit dem Wort "Philanthropie" darunter.

Regieren und Profit - Neuer Dokumentarfilm enthüllt: Wie Donald Trump Macht und Privatgeschäfte verquickte

"Die Trump-Verbindung: Das Geschäft mit der Macht" – Ein neuer Dokumentarfilm untersucht, wie Donald Trumps Präsidentschaft die Grenzen zwischen öffentlichem Amt und privatem Gewinn verwischte.

Der Film The Trump Connection: The Business of Power (deutscher Titel: "Die Trump-Verbindung: Das Geschäft mit der Macht") rollt auf, wie Donald Trump während seiner Amtszeit politische Macht und familiäre Wirtschaftsinteressen vermischte. Gleichzeitig stellt er die Frage, ob traditionelle Kontrollmechanismen unter seiner Führung an Wirksamkeit verloren haben.

Die Recherchen des Teams erstrecken sich über mehrere Länder, darunter die USA, Singapur und Deutschland. Im Mittelpunkt der 90-minütigen Produktion stehen Interviews mit Journalisten, Historikern und ehemaligen Regierungsvertretern.

Der Dokumentarfilm beleuchtet Trumps zweite Amtszeit und untersucht, inwieweit Entscheidungen seiner Regierung seinen privaten Unternehmensaktivitäten zugutekamen. Gedreht wurde an zentralen Schauplätzen wie New York, Washington – und in einer kleinen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen. Zwar gibt es seit 2021 keine bestätigten neuen geschäftlichen Expansionen in Regionen wie Singapur oder Südostasien, doch der Film analysiert kritisch die bestehenden Verflechtungen.

Zu den Beitragenden zählen die Pulitzer-preisgekrönte Historikerin Anne Applebaum, der Politikberater Miles Taylor sowie der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Ihre Einschätzungen unterstreichen die Bedenken hinsichtlich Transparenz und Rechenschaftspflicht. Unterdessen wies der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, die Vorwürfe des Films zurück und argumentierte, Trumps Geschäfte seien offener als jene der Biden-Administration.

Darüber hinaus zeigt der Dokumentarfilm, wie Aufsichtsbehörden – von Kongressausschüssen bis hin zu Ethik-Kommissionen – Schwierigkeiten hatten, mögliche Interessenkonflikte zu überwachen. Durch die Verknüpfung von Finanzunterlagen, Gerichtsakten und Augenzeugenberichten zeichnet er ein Bild, das eine intensivere Prüfung der Schnittmenge von Macht und Profit in der modernen Politik erfordert.

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Die Premiere findet am Dienstag, dem 10. März, um 20:15 Uhr beim deutschen Sender ZDF statt. Der Film erscheint zu einer Zeit, in der die Debatten über politische Ethik und finanzielle Transparenz in den USA und weltweit anhalten. Die Erkenntnisse des Dokumentarfilms könnten den Druck auf Gesetzgeber erhöhen, die Regeln für Interessenkonflikte von Amtsträgern zu überarbeiten.

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