Deutschlands Wasserinfrastruktur in Gefahr: Sabotage, Cyberangriffe und Extremwetter fordern Lösungen
Deutschlands Wasserinfrastruktur in Gefahr: Sabotage, Cyberangriffe und Extremwetter fordern Lösungen
Deutschlands Wasser- und Abwassersysteme stehen vor wachsenden Bedrohungen durch Sabotage, Cyberangriffe und Extremwetter
Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen die Infrastruktur des Landes schlecht auf Krisen vorbereitet sieht. Experten warnen nun, dass dringend Maßnahmen erforderlich sind, um die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit dieser kritischen Sektoren zu stärken.
Auf dem bevorstehenden Kongress Security Under Control in Duisburg werden Branchenführer diese Herausforderungen direkt angehen. Die Veranstaltung, die vom 17. bis 18. März stattfindet, konzentriert sich auf praktische Lösungen für die Sicherheit von Betriebstechnik (OT), die Erkennung von Bedrohungen sowie die Einhaltung neuer Vorschriften wie der NIS-2-Richtlinie und des Cyber Resilience Act.
In den letzten fünf Jahren ist das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren, denen die deutsche Wasserversorgung ausgesetzt ist, stark gestiegen. Prominente Vorfälle – etwa der Cyberangriff auf Israels Wasserinfrastruktur 2020, der Hack auf den Oldenburger Wasserversorger 2023 oder die Flutkatastrophe 2021 – haben gravierende Schwachstellen offenbart. Warnungen von Organisationen wie dem VDI vor ungesicherten OT-Systemen haben die Dringlichkeit zusätzlich verschärft.
Eine YouGov-Umfrage offenbart tiefe Sorgen in der Bevölkerung: 91 Prozent der Befragten betrachten Störungen in der Abwasserentsorgung als ernsthafte Bedrohung, wobei Extremwetter, physische Sabotage und technische Ausfälle an der Spitze der Risikoliste stehen. 67 Prozent fürchten Sabotageakte, 66 Prozent machen sich Sorgen vor Cyberangriffen. Nur 3 Prozent glauben, dass Deutschland auf eine Wasserkrise gut vorbereitet ist – 63 Prozent bewerten die Vorbereitung des Landes hingegen als mangelhaft oder gar nicht vorhanden.
Führende Vertreter der Branche fordern nun entschlossenes Handeln. Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, betont, dass Wasser- und Abwassersysteme zu einer Priorität der nationalen Sicherheit werden müssten. Philipp Eisenmann und Wolf Merkel vom DVGW plädieren für integrierte Strategien, die physischen Schutz, Cyberresilienz und Klimawandelanpassung verbinden.
Auch die IFAT München, die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, rückt als zentrale Plattform für widerstandsfähige Infrastrukturkonzepte in den Fokus. Die Veranstaltung wird sichere, zukunftsfähige Technologien für die Wasser- und Abwasserbewirtschaftung präsentieren. Themen des Kongresses umfassen unter anderem die Bedrohungserkennung in OT-Umgebungen, sichere Netzwerkarchitekturen, Identitätsmanagement, KI-Sicherheit sowie die Einhaltung neuer Cybersecurity-Gesetze.
Der Kongress Security Under Control wird konkrete Schritte vorstellen, um die Wassersicherheit in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen OT-Sicherheit, die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und Resilienzstrategien. Angesichts der hohen öffentlichen Besorgnis und der sich weiterentwickelnden Bedrohungslage zielt die Veranstaltung darauf ab, aus Bewusstsein konkrete Maßnahmen für eine sicherere Zukunft abzuleiten.
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