Rheinland-Pfalz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport

Admin User
2 Min.
Eine Gruppe von Menschen auf einer B√ľhne, einer in Uniform mit einer M√ľtze, eine Frau in einem wei√üem Hemd, mit einem Banner, Lautsprecher, Vorh√§ngen, Tisch und Wandbildschirm im Hintergrund.

Rheinland-Pfalz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport

In den vergangenen Monaten sind mehrere prägende Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz und der Stadt Mainz verstorben. Ihr Wirken umfasste Politik, Kultur, Sport und Gesundheitswesen und hinterlässt in der Region eine nachhaltige Spur.

Unter ihnen waren Führungspersönlichkeiten aus Regierung, Kunst, Journalismus und sozialem Engagement, die sich jahrzehntelang mit Hingabe in ihren Bereichen verdient gemacht haben.

In der Politik verlor die Region mit Bernhard Vogel eine Schlüsselfigur der deutschen Politik. Der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, der das Land zwölf Jahre lang regierte, bevor er später in Thüringen amtierte, starb im Alter von 92 Jahren. Ein weiterer Verlust war Herbert Mertin, der FDP-Justizminister des Landes, der mit 66 Jahren verstarb. Er hatte das Amt von 1999 bis 2006 inne und erneut von 2016 bis zu seinem Tod.

Auch die Kulturszene wurde von Abschieden geprägt. Elisabeth Klöver, langjährige Leiterin des MCV-Hofballetts, verstarb mit 85 Jahren – sie hatte Generationen von Tänzern geprägt. Dieter Wenger, der leitende Wagenbauer des Mainzer Karnevalsvereins, starb im Alter von 84 Jahren. Über 60 Jahre lang gestaltete er den ikonischen Rosenmontagsumzug mit. Ulf Glasenhardt, Organisator kultureller Veranstaltungen in Mainz und Wiesbaden, verstarb unerwartet und hinterlässt eine Lücke in der lokalen Kunstszene. Der Journalismus trauert um Ekkehardt Gahntz, einen erfahrenen ZDF-Nachrichtenredakteur, der das Programm des Senders mehr als 25 Jahre mitprägte. Im Gesundheitsbereich verlor die Region mit Dr. Thomas Flohr einen angesehenen Onkologen, der mit 57 Jahren nach jahrelanger Behandlung von Krebspatienten starb.

Auch im Sport und in der sozialen Fürsorge hinterlassen die Verstorbenen eine Lücke. Holger Bernhardt, ehemaliger Torwart des 1. FSV Mainz 05, kam bei einem Verkehrsunfall im Alter von 52 Jahren ums Leben. Marita Boos-Waidosch, die langjährige Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz, verstarb nach jahrelangem Einsatz für Barrierefreiheit. Barbara Rupp, die von 1983 bis 2008 den Förderverein des Mainzer Unterhaus leitete, hinterlässt ebenfalls ein Erbe im kulturellen Leben der Stadt.

Die Todesfälle markieren das Ende einflussreicher Karrieren, die das politische, kulturelle und soziale Gesicht Rheinland-Pfalz’ geprägt haben. Ihr Wirken in Regierung, Kunst, Gesundheitswesen und gesellschaftlichem Engagement wird in der gesamten Region in Erinnerung bleiben.

Viele von ihnen hatten ihr Leben lang ganze Institutionen und Traditionen mitgestaltet, die bis heute lebendig sind.

Neueste Nachrichten
Ein Plakat, das ein Motorrad in Deutschland bewirbt, mit einem Auto im Vordergrund und Gebäuden, Wasser und Bergen im Hintergrund sowie Text.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Solingen diskutiert erneut über Mindestpreise für Taxifahrten – CDU fordert Sachlichkeit

Ein umstrittenes Thema kehrt zurück: Soll Solingen den Taxi-Mindestpreis neu regeln? Die CDU setzt auf Dialog – doch die Zeit drängt bis zur Ausschusssitzung.

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Bühne von den Wiesbadener Festspielen aus dem Jahr 1902, das Menschen in traditioneller deutscher Kleidung zeigt, einige tragen Hüte und andere Umhänge, unter bunten Lichtern und Dekorationen, während das Publikum im Hintergrund jubelt.
Musik 2 Min.

Mainzer Karnevalstradition pausiert: Die ‚Allerscheenste‘ kehrt 2027 zurück

Zwei Jahre ohne Sitzungen, dann ein Neuanfang: Wie die ‚Allerscheenste‘ ihre Mainzer Kneipen-Karnevalstradition mit jungem Schwung zurückbringt. Wer macht mit?

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit dem Text "Bayern München vs. Bayern München Betting Tips & Preview" im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.
Fußball Global 2 Min.

Borussia Mönchengladbach demontiert Augsburg mit 4:0 – Tabaković glänzt mit Doppelpack

Ein furioser Start, ein dominantes Spiel – und am Ende ein Kantersieg. Warum Augsburg gegen die überzeugende Borussia Mönchengladbach keine Chance hatte.

Ein illuminiertes Manuskript mit einer detaillierten Karte von Stuttgart, Deutschland, mit begleitendem Text, der die Stadt beschreibt.
Unfälle 2 Min.

Tödlicher Jagdunfall in Paderborn: 23-Jähriger stirbt durch Schuss auf Hochsitz

Ein Schuss aus Versehen, ein Leben zerstört. Warum die Jagd in Paderborn an diesem Abend in einer Katastrophe endete – und was die Ermittler jetzt aufdecken.

Ein Informationsschild, Gebäude, ein Schuppen, Bäume, Stromkabel und ein bewölkter Himmel.
Künstliche Intelligenz 2 Min.

KI-Gesetz 2026: Warum Europas Tech-Regeln Großkonzerne im Unternehmensregister noch mächtiger machen könnten

Europas KI-Regeln sollen Fairness schaffen – doch sie drohen, die Macht der Tech-Giganten zu zementieren. Warum kleine Firmen im Unternehmensregister jetzt um ihre Zukunft bangen. Andreas Mundt warnt: Ohne Kurskorrektur wird der Wettbewerb ersticken, noch bevor er richtig beginnt.

Ein Burger, eine Portion Pommes und ein kleiner Behälter mit Sauce auf einem Tisch.
Essen 2 Min.

Thore Schölermann wird überraschend McDonald’s-Chef in Aachen

Ein Moderator, drei Restaurants, ein mutiger Neuanfang. Thore Schölermann tauscht Studio gegen Fritteuse – und begeistert Team wie Fans. Doch wie läuft der Spagat?

Eine volle Straße mit Menschen, die Taschen tragen und an Polen und Gebäuden vorbeigehen.
Allgemeine Nachrichten 1 Min.

Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus: Polizei in Münster steht bereit

Geheimhaltung, Einsatzpläne und mögliche Klagen: Warum die Castor-Transporte nach Ahaus jetzt doch schneller kommen könnten. Die Polizei ist bereit – doch Proteste drohen.

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Solingen plant neue Arbeitswege für Sozialleistungsbezieher – SPD und CDU kooperieren

Ein ungewöhnlicher Schulterschluss: Solingens SPD und CDU arbeiten an einem Plan, der Leistungsbeziehern endlich Perspektiven bieten soll. Doch die Arbeitsagentur hat das letzte Wort.