11 January 2026, 12:34

Solingen plant neue Arbeitswege für Sozialleistungsbezieher – SPD und CDU kooperieren

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Solingen plant neue Arbeitswege für Sozialleistungsbezieher – SPD und CDU kooperieren

Die Solinger SPD-Fraktion hat einen Plan vorgelegt, um mehr Arbeitsmöglichkeiten für Bezieher von Sozialleistungen zu schaffen. Ihr Antrag mit dem Titel "Arbeitschancen für Leistungsbezieher" wird in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses beraten. Der CDU-Stadtrat Rafael Sarlak begrüßte den Vorschlag und bezeichnete ihn als Schritt zur Behebung früherer Versäumnisse der Agentur für Arbeit.

Die Initiative der SPD greift dabei eine Idee aus dem Kommunalwahlprogramm der Solinger CDU auf. Sarlak, der sich seit Langem für eine bessere Integration durch Arbeit einsetzt, sieht in dem Antrag die Chance, die bisherige mangelnde Ambition Deutschlands in diesem Bereich zu korrigieren. Für ihn ist Arbeit der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und Integration.

Die SPD-Fraktion wird den Antrag nun detailliert prüfen und ausarbeiten. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und dem Sozialdezernenten eine praktikable Lösung zu entwickeln. Sarlak signalisierte zwar Gesprächsbereitschaft, betonte jedoch, dass weitere Verhandlungen mit der Arbeitsagentur das endgültige Ergebnis prägen werden. Die Debatte über den Antrag findet am 2. Dezember statt, geleitet vom Vorsitzenden des Sozialausschusses. Der Name des Ausschussvorsitzenden ist in den verfügbaren Quellen nicht genannt.

Bei einer Zustimmung könnte der Vorschlag neue Beschäftigungswege für Leistungsbezieher in Solingen eröffnen. SPD und CDU zeigen sich kooperationsbereit, doch die konkreten Maßnahmen hängen von den anstehenden Verhandlungen mit der Agentur für Arbeit ab. Der Antrag markiert einen Kurswechsel in der lokalen Politik nach Jahren der Kritik an den begrenzten Chancen für Menschen im Bezug von Sozialhilfe.