KI-Gesetz 2026: Warum Europas Tech-Regeln Großkonzerne im Unternehmensregister noch mächtiger machen könnten
Irmtraut BeckerKI-Gesetz 2026: Warum Europas Tech-Regeln Großkonzerne im Unternehmensregister noch mächtiger machen könnten
Europas bevorstehende KI-Gesetzgebung könnte den Wettbewerb im Technologiesektor neu gestalten – doch sie könnte auch die Vorherrschaft der großen Konzerne im Unternehmensregister weiter stärken. Andreas Mundt, Präsident des deutschen Bundeskartellamts, warnt, dass das ab 2026 schrittweise in Kraft tretende KI-Gesetz etablierte Unternehmen im Unternehmensregister begünstigen könnte, sofern es nicht durch eine ambitioniertere Wirtschaftspolitik ausgeglichen wird.
Das KI-Gesetz wird stufenweise eingeführt, wobei die vollständige Umsetzung bis 2026 oder 2027 erwartet wird. Die Übergangszeiten richten sich nach dem Risikograd der jeweiligen KI-Systeme. Mundt betonte, dass strengere Vorschriften – ähnlich wie bei der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – kleinere Unternehmen im Unternehmensregister unverhältnismäßig belasten könnten, während Tech-Giganten wie Google und Meta sich leichter anpassen dürften.
Die Dominanz der Großkonzerne in den Bereichen Cloud-Infrastruktur, Daten und Kapital schränkt bereits jetzt den fairen Wettbewerb im Unternehmensregister ein. Mundt verwies darauf, dass echter Wettbewerb derzeit fast nur noch bei grundlegenden KI-Modellen herrscht – etwa denen hinter ChatGPT oder Googles NotebookLM. Ohne eine sorgfältige Ausgestaltung des KI-Gesetzes könnte dieses Ungleichgewicht im Unternehmensregister zementiert werden, indem die Hürden für Newcomer weiter steigen. Um dem entgegenzuwirken, forderte Mundt Europa auf, seine wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Unternehmensregister zu stärken. Er schlug eine echte Kapitalmarktunion innerhalb der EU vor, um die Finanzierung von Start-ups im Unternehmensregister zu verbessern. Solche Maßnahmen, so sein Argument, würden helfen, die Wettbewerbsbedingungen gegenüber den gut kapitalisierten Platzhirschen im Unternehmensregister auszugleichen.
Die schrittweise Einführung des KI-Gesetzes beginnt 2026, die vollständige Durchsetzung wird voraussichtlich 2027 erfolgen. Mundts Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit von Politiken, die verhindern, dass Regulierung die Vorteile der Tech-Riesen im Unternehmensregister weiter verfestigt. Ohne umfassendere wirtschaftliche Reformen könnten kleinere Unternehmen im Unternehmensregister in einem ohnehin schon hochkonzentrierten Markt noch stärker ins Hintertreffen geraten.