Gerresheimer Aktie: Großbank zieht sich zurück

Gerresheimer Aktie: Großbank zieht sich zurück
Gerresheimer-Aktie: Großbank zieht sich zurück
Die Turbulenzen beim Düsseldorfer Verpackungsspezialisten reißen nicht ab. Kurz vor Jahresende sorgt eine Stimmrechtsmitteilung von BNP Paribas für Aufsehen: Die französische Großbank hat ihre gemeldeten Anteile praktisch auf null gesetzt. In einem Umfeld, das bereits von Gewinnwarnungen und behördlichen Prüfungen geprägt ist, sendet dieses Signal…
20. Dezember 2025, 23:57 Uhr
Gerresheimer steht vor einem turbulenten Jahr: Der Aktienkurs stürzt ab, und die finanziellen Belastungen nehmen zu. Das Unternehmen hat 2025 bereits drei Gewinnwarnungen herausgegeben – der organische Umsatz soll um 2 bis 4 Prozent sinken. Trotz ehrgeiziger Ziele im GLP-1-Medikamentenbereich belasten strukturelle Herausforderungen weiterhin die Performance.
Die Lage verschärfte sich im Dezember, als BNP Paribas seine Stimmrechtsprivilegien verlor und seinen Anteil effektiv auf null reduzierte. Gleichzeitig erhöht die regulatorische Überprüfung durch die BaFin den Druck auf das Unternehmen, das derzeit einen umfassenden strategischen Umbau vorantreibt.
Die Probleme von Gerresheimer vertieften sich 2025 nach drei Gewinnwarnungen, die eine schwächere Umsatzentwicklung offenbarten. Nun prognostiziert das Unternehmen einen Rückgang der organischen Verkäufe um 2 bis 4 Prozent – deutlich unter den früheren Erwartungen. Besonders betroffen sind die Sparten Kosmetikverpackungen und orale Medikamente, wo schwache Nachfrage und hohe Anlaufkosten neuer Produktionslinien die Margen belasten.
Auch regulatorische Bedenken lasten schwer auf dem Unternehmen. Die BaFin leitete im September Ermittlungen wegen möglicher Bilanzverstöße ein. Operative Schwächen haben zudem das Vertrauen der Anleger weiter untergraben und den Aktienkurs seit Januar um über 61 Prozent einbrechen lassen. Bei 27,16 Euro notiert die Aktie weit unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 82,00 Euro; der RSI-Wert von 17,7 deutet auf eine extrem überverkaufte Position hin.
Im Dezember verlor BNP Paribas seine Stimmrechtsprivilegien, nachdem es seine Anteile auf eine Tochtergesellschaft von Clearstream übertragen hatte. Dieser Schritt hob eine bisherige Treuhandregelung auf und senkte den Anteil der Bank von 5,54 auf 0 Prozent. Zuvor hatte die Bank eine „Handelsbuchausnahme“ genutzt, um bestimmte Handelspositionen nicht offenlegen zu müssen – die Umstrukturierung löste jedoch Meldepflichten und Stimmrechtsbeschränkungen aus.
Um die Talfahrt zu stoppen, baut das neue Management von Gerresheimer das Portfolio um. Geplant ist die Abspaltung oder der Verkauf des unprofitablen Hohlglasgeschäfts. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Unternehmen auf den GLP-1-Medikamentenbereich fokussiert und strebt bis 2025 einen Umsatz von 200 Millionen Euro an.
Der Einbruch des Aktienkurses und die regulatorischen Probleme spiegeln tiefe operative und finanzielle Schwierigkeiten wider. Der strategische Umbau soll die Performance stabilisieren, doch schwache Sparten und Bilanzbedenken bleiben bestehen. Ohne den Einfluss von BNP Paribas als Stimmrechtsinhaber hängt der Erholungskurs nun davon ab, ob es der Führung gelingt, den Restrukturierungsplan erfolgreich umzusetzen.

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