Dormagen leuchtet lila gegen die Todesstrafe – ein starkes Zeichen für das Leben

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Eine Gruppe von Menschen demonstriert auf einer Straße, hält Plakate, mit Gebäuden, Bäumen, Laternen und dem Himmel im Hintergrund.

Dormagen leuchtet lila gegen die Todesstrafe – ein starkes Zeichen für das Leben

Dormagen beteiligt sich an globaler Kampagne "Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe"

Am 30. November nimmt Dormagen an der weltweiten Initiative Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe teil. Das Neue Rathaus der Stadt wird vom 28. bis 30. November in Lila erstrahlen, der offiziellen Farbe der Bewegung. Bürgermeister Erik Lierenfeld positioniert sich klar gegen die Todesstrafe und bezeichnet sie als Verletzung der Menschenwürde und zentraler demokratischer Werte.

Die Kampagne existiert seit 2002 und wird von der katholischen Laiengemeinschaft Sant’Egidio sowie Partnerorganisationen getragen. Mittlerweile beteiligen sich fast 300 deutsche Städte, die sich gemeinsam gegen die Todesstrafe aussprechen. Trotz Fortschritten werden in vielen Ländern weiterhin Hinrichtungen vollstreckt, in einigen Regionen nimmt sogar die Zahl der Todesurteile zu.

Im Dezember 2025 plant Burkina Faso, die Todesstrafe durch ein neues Gesetz wieder einzuführen. Gambia hingegen schaffte sie 2018 ab, während Indonesien sie weiterhin bei Drogendelikten und anderen Straftaten anwendet. In Ländern wie Pakistan, Vietnam und Japan wurden die Gesetze zur Todesstrafe kürzlich debattiert oder reformiert. Die Vereinten Nationen setzen sich seit Langem für eine weltweite Abschaffung ein. 2024 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, die ein Ende der Hinrichtungen fordert – 130 Staaten stimmten dafür. Dennoch bleibt die Todesstrafe in Konfliktgebieten und instabilen Regionen ein drängendes Menschenrechtsthema.

Mit ihrer Teilnahme unterstreicht Dormagen seine Haltung gegen die Todesstrafe. Das beleuchtete Rathaus wird als sichtbares Zeichen der Solidarität mit der internationalen Kampagne dienen. Weltweit bleibt die Debatte um die Todesstrafe kontrovers: Während einige Länder sie abschaffen, halten andere an ihr fest oder erweitern ihre Anwendung.

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