Coca-Cola-Chef kritisiert Deutschlands Bürokratie – trotz Treue zum Standort

Coca-Cola beschwert sich über Standortbedingungen in Deutschland - Coca-Cola-Chef kritisiert Deutschlands Bürokratie – trotz Treue zum Standort
John Galvin, Vorstandsvorsitzender von Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) in Deutschland, hat die hiesigen Wirtschaftsbedingungen als übermäßig komplex und kostspielig kritisiert. Als Sprecher eines Unternehmens, das jährlich 4,1 Milliarden Liter Getränke produziert, verwies er darauf, wie bürokratische Hürden Investitionen erschweren. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die Bundesregierung verspricht, bis Ende 2026 die Bürokratie abzubauen.
Galvin nannte alltägliche Verzögerungen als Beispiel für das Problem. Selbst einfache Aufgaben – wie das Versetzen eines Zauns, das Beschneiden von Bäumen oder die Reparatur eines Daches – erfordern Genehmigungen von mehreren Behörden. Diese Verzögerungen verschärfen die ohnehin schon bestehenden Herausforderungen durch hohe Strompreise, steigende Löhne und häufige krankheitsbedingte Fehlzeiten der Mitarbeiter.
Trotz der Frustrationen bleibt CCEP Deutschland treu. Das Unternehmen betreibt bundesweit 24 Standorte und beschäftigt rund 6.100 Mitarbeiter. Galvin betonte, dass es keine Pläne gebe, die Produktion ins Ausland zu verlagern – selbst angesichts der Warnungen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) vor der schwersten Wirtschaftskrise seit dessen Gründung. Die Regierung hat mit einem Plan zur Bürokratieabbau reagiert: Im Rahmen der Föderalen Modernisierungsagenda, die im Dezember 2025 beschlossen wurde, sollen bis Ende 2026 mindestens ein Drittel der Meldepflichten für Unternehmen gestrichen werden. Zudem werden Genehmigungsverfahren beschleunigt und "Genehmigungsfiktionen" eingeführt, um Wartezeiten zu verkürzen.
Galvin begrüßte zwar Bundeskanzler Friedrich Merz’ Zusagen zur Vereinfachung der Vorschriften, mahnte die Politik aber, die Ankündigungen auch umzusetzen. Die Reformen sind Teil umfassender Maßnahmen, um das Wachstum 2026 anzukurbeln. Neben dem Bürokratieabbau plant der Staat, über einen Sonderfonds in Infrastruktur und Verteidigung zu investieren.
Die Entscheidung von CCEP, in Deutschland zu bleiben, unterstreicht das langfristige Vertrauen des Unternehmens – trotz anhaltender Herausforderungen. Sollten die Reformen der Regierung greifen, könnten sie die Belastungen für Unternehmen verringern. Bis dahin müssen Firmen wie CCEP weiterhin mit hohen Kosten und langsamen Prozessen umgehen, während sie auf Veränderungen warten.

Narrhalla-Galaball in Erding: Satire, Tanz und Wahlkampf-Fieber in vollem Saal
Ein Abend voller Lachen, Walzer und beißender Satire: Erding zeigte sich beim Narrhalla-Galaball von seiner lebendigsten Seite. Wer wurde hier karikiert – und was sagt das über die Stimmung vor der Wahl?

NRW hinkt beim Umtausch des EU-Führerscheins massiv hinterher
Köln, Dortmund, Münster: Nur ein Bruchteil der Autofahrer hat den alten Führerschein rechtzeitig getauscht. Warum die Behörden Alarm schlagen – und was jetzt droht.

Emotionaler Showdown: Krefeld Pinguine gegen Düsseldorfer EG im letzten Derby der Hauptrunde
Ein Spiel zwischen Trauer und Leidenschaft: Ohne ihren langjährigen Arzt und mit einer ausverkauften Arena kämpfen die Pinguine um den dritten Derby-Sieg in Folge. Die Düsseldorfer EG muss dagegen ohne Top-Stürmer antreten – wer setzt sich durch?

Revolution bei Lieferdiensten: Bundesregierung soll Subunternehmer-Verträge verbieten
Streiks, prekäre Verträge, politischer Druck – die Lieferbranche steht vor dem Umbruch. Was bedeutet das für 10.000 Kurierfahrer in Deutschland? Und warum wehrt sich Lieferando?

Lucy Diakovska und Yasi Hofer feiern ersten gemeinsamen Auftritt als Paar
Von der Freundschaft zur großen Bühne: Wie eine schwierige Zeit Lucy Diakovska und Yasi Hofer zusammenführte. Jetzt schreiben sie ihre Liebe in die Musikgeschichte.

Max Newton bleibt den Krefeld Pinguinen treu – und jagt den Scorer-Titel in der 3. Liga
Vom US-College zum Publikumsliebling in Krefeld: Newton beweist, warum er der gefährlichste Stürmer der Liga ist. Doch was treibt ihn an – Titel oder Team? Seine Bilanz spricht für sich: 69 Punkte in der Hauptrunde, 14 in den Playoffs. Jetzt will er noch mehr.

Raserdelikt auf der A40: 22-Jähriger flüchtet mit 140 km/h vor der Polizei
Winterliche Straßen, 140 km/h und Alkohol: Warum ein Fahranfänger aus Dortmund die Polizei auf eine gefährliche Jagd schickte. Die Konsequenzen sind hart.

Polizei Kreis Olpe gibt Tipps gegen Einbrüche und Verkehrsunfälle nach Großkontrolle
Eine landesweite Razzia deckte 123 Rasertaten auf – doch die Polizei hat auch konkrete Ratschläge für mehr Sicherheit zu Hause und auf der Straße. Warum kleine Maßnahmen große Wirkung zeigen.

Frankfurter Investor rettet 350 Jobs im Duisburger Chemiewerk nach Insolvenz
Monatelange Unsicherheit endet mit Hoffnung: Ein neuer Eigentümer stabilisiert das angeschlagene Werk. Doch die Freigabe steht noch aus.

Revolution bei Lieferdiensten: Bundesregierung soll Subunternehmer-Verträge verbieten
Streiks, prekäre Verträge, politischer Druck – die Lieferbranche steht vor dem Umbruch. Was bedeutet das für 10.000 Kurierfahrer in Deutschland? Und warum wehrt sich Lieferando?

KI-Gesetz 2026: Warum Europas Tech-Regeln Großkonzerne im Unternehmensregister noch mächtiger machen könnten
Europas KI-Regeln sollen Fairness schaffen – doch sie drohen, die Macht der Tech-Giganten zu zementieren. Warum kleine Firmen im Unternehmensregister jetzt um ihre Zukunft bangen. Andreas Mundt warnt: Ohne Kurskorrektur wird der Wettbewerb ersticken, noch bevor er richtig beginnt.

Bildungsinitiative Startchancen scheitert an Bürokratie und mangelnder Koordination
Eigentlich sollte es ein Meilenstein für benachteiligte Schulen werden. Doch statt Fortschritt prägt Chaos die Umsetzung – und die Zeit drängt. Experten warnen vor einem Debakel wie beim DigitalPakt Schule.



