Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufsehen und Sicherheitshinweise
Irmtraut BeckerAusgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufsehen und Sicherheitshinweise
Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau unterwegs – Behörden geben Verhaltensregeln
In Berlins Bezirk Spandau, genauer im Ortsteil Kladow, hält sich ein ausgebüxtes Wallaby auf. Das Beuteltier entkam am Sonntag seinem Besitzer und wurde seitdem von Anwohnern und der örtlichen Polizei gesichtet. Die Behörden bestätigten, dass von dem Tier keine ernste Gefahr für Erwachsene ausgehe, rieten jedoch zur Vorsicht.
Bei dem entlaufenen Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby – einen kleineren Verwandten des Kängurus – mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 70 bis 80 Zentimetern. Die Polizei gab bekannt, keine gezielte Suche durchzuführen, bittet die Bevölkerung aber, Sichtungen zu melden.
Falls man dem Wallaby begegnet, empfehlen die Behörden, ruhig zu bleiben und abrupten Bewegungen zu vermeiden. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren. Kinder sollten sich langsam seitwärts entfernen und dabei Abstand halten.
Für den unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird geraten, sofort Deckung zu suchen. Falls das nicht möglich ist, könne man das Risiko verringern, indem man sich flach auf den Bauch legt, Kopf und Nacken schützt und die Beine anzieht. Zudem sollte man bei einer Sichtung Blickkontakt mit dem Wallaby halten.
Über öffentliche Reaktionen oder Diskussionen in sozialen Medien liegen bisher keine weiteren Berichte vor.
Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß, doch die Behörden haben klare Sicherheitshinweise herausgegeben. Die Anwohner in Kladow werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und die Ratschläge zu befolgen, falls sie dem Tier begegnen. Die Polizei wird auf Sichtungsmeldungen reagieren, führt jedoch keine aktive Fahndung durch.






