02 April 2026, 10:20

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarzes und weißes Bild einer entgleisten Bahn mit Trümmern auf den Gleisen, einer Gruppe von Menschen in der Nähe, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Brücke, Masten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde in den frühen Morgenstunden des Donnerstags am Bahnhof Frechen-Königsdorf schwer verletzt, nachdem er von einem Zug erfasst worden war. Der Mann befand sich in einem gesperrten Bereich der Gleisanlagen, als ein Regional-Express von Köln kommend ihn traf. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Unfall ereignete sich in den frühen Stunden am Bahnhof Königsdorf. Der Arbeiter hielt sich in einer Gefahrenzone auf, als der RE 9 in den Bereich einfuhr. Er erlitt schwere Verletzungen und musste vor dem Transport in eine nahegelegene Klinik sofort medizinisch behandelt werden.

Nach der Kollision wurde die RE-9-Strecke für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Sieben Züge hatten zusammen Verspätungen von rund 90 Minuten, während Teilstrecken stillgelegt und Umleitungen eingerichtet wurden. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.

Dieser Vorfall folgt auf einen tödlichen Unfall am selben Bahnhof am 11. Oktober 2024, als ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn von einem Zug getötet wurde. Als Reaktion führte die DB strengere Sicherheitsvorkehrungen für das Personal auf der RE-9-Linie ein. Dazu gehörten erweiterte Schulungen zur Situationswahrnehmung, die Pflicht zum Tragen von Warnkleidung sowie persönliche Sicherheitsgeräte wie Standorttracker. Anfang 2025 startete zudem eine bundesweite Präventionsinitiative, die psychologische Betreuung und Risikobewertungen für Gleisarbeiter anbietet.

Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin im Krankenhaus, während die Ermittler die Unfallursache klären. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Bahnmitarbeitern auf und führt zu laufenden Überprüfungen der Sicherheitsprotokolle. Der Betrieb auf der RE-9-Linie wurde inzwischen wiederaufgenommen, wenn auch mit anhaltenden Verspätungen nach der Unterbrechung.

Quelle