02 April 2026, 18:22

Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 mit Solidarität statt Konkurrenz

Schwarzes und weißes Bild einer großen Menschenmenge, die ein Rennen in einem Stadion mit Fahrzeugen, Zuschauern, Absperrungen, Pfosten, Fahnen, Türmen, Bäumen und Himmel sieht.

Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 mit Solidarität statt Konkurrenz

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier für Zusammenhalt und Respekt

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 gingen mit einem Fußballturnier zu Ende, das im Zeichen von Einheit und gegenseitigem Respekt stand. Organisiert vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, brachte die Veranstaltung Mannschaften aus der gesamten Gemeinde zusammen. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" stand nicht der Wettbewerb, sondern die Solidarität im Mittelpunkt.

Vom 16. bis 29. März fanden in mindestens zehn deutschen Städten – darunter Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Mainz – kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt, die sich gegen Rassismus richteten. Workshops, Konzerte, Theateraufführungen und Filmvorführungen luden die Öffentlichkeit ein, sich aktiv mit dem Thema Vielfalt auseinanderzusetzen. Die jährliche Initiative, die vom Deutschen Institut für Menschenrechte koordiniert wird, wurde vor Ort von lokalen Gruppen mit maßgeschneiderten Aktionen umgesetzt.

In Bergisch Gladbach bildete das "Kick gegen Rassismus"-Turnier den Höhepunkt der Kampagne. Neun Teams – darunter Vertreter von Moscheen, politischen Gruppen und Gemeinschaftsorganisationen – traten gegeneinander an. Mit dabei waren die Abou-Bakr-Moschee, der IGMG Bergisch Gladbach e.V., eine syrische Mannschaft sowie die SPD. Die Spiele wurden ohne Schiedsrichter ausgetragen; stattdessen setzten die Teilnehmer auf gegenseitigen Respekt und Fairplay.

Den Turniersieg sicherte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch im Vordergrund stand nicht der sportliche Erfolg, sondern der gemeinsame Einsatz für eine weltoffene Gesellschaft. Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Das Bündnis, das 2024 gegründet wurde, setzt sich weiterhin für Aufklärung und Sensibilisierung gegen jede Form von Ausgrenzung ein. Bürgermeister Marcel Kreutz unterstützte die Veranstaltung als Schirmherr und unterstrich damit das Bekenntnis der Stadt zu Vielfalt und Toleranz.

Das Turnier bildete den Abschluss von zwei Wochen bundesweiter Aktionen gegen Rassismus. Lokale Bündnisse und Kulturveranstaltungen verstärkten in ganz Deutschland die Botschaft der Inklusion. Mit fortlaufenden Initiativen wie dem Bergisch Gladbacher Bündnis wird die Wirkung der Kampagne weit über die jährliche Veranstaltung hinausstrahlen.

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