Sail Bremerhaven 2024: Historische Segelschiffe kehren nach zwölf Jahren zurück
Iwona KohlSail Bremerhaven 2024: Historische Segelschiffe kehren nach zwölf Jahren zurück
Sail Bremerhaven kehrt nach zwölf Jahren zurück
Eines der größten Treffen traditioneller Segelschiffe der Welt, die Sail Bremerhaven, findet in diesem Sommer nach einer zwölfjährigen Pause wieder statt. Die letzte Ausgabe wurde 2012 veranstaltet, 2020 musste sie wegen der Pandemie abgesagt werden. Das diesjährige Festival dauert vom 13. bis 17. August und erwartet rund 250 historische Schiffe aus 17 Ländern.
Während des fünf Tage dauernden Events sind über 100 Ausfahrten geplant, von denen 17 Schiffe bereits ausgebucht sind. Zehntausende Besucher werden erwartet, was der Stadt Bremerhaven voraussichtlich 60 Millionen Euro an Einnahmen bringen wird. Die Parade auf der Weser wird von der dreimastigen Bark Alexander von Humboldt II, dem Flaggschiff der Stadt, angeführt.
Zu den prominenten Teilnehmern zählt die Shabab Oman II, eine Bark der königlichen Marine des Sultanats Oman, die extra nach Deutschland reist. Peru entsendet die Unión, das größte und schnellste Segelschulschiff Südamerikas. Auch die Sagres II, das älteste Schiff der portugiesischen Marine, wird dabei sein.
Die offizielle Eröffnung erfolgt mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an Bord der Gorch Fock. Allerdings wird das mexikanische Schulschiff Cuauhtémoc nicht teilnehmen – es erlitt im Mai 2023 schwere Schäden nach einer Kollision mit der Brooklyn Bridge in New York.
Die Sail Bremerhaven 2024 markiert die Rückkehr einer großen maritimen Tradition nach Jahren der Verzögerung. Das Festival präsentiert historische Schiffe aus aller Welt, zieht große Menschenmengen an und stärkt die lokale Wirtschaft. Die Veranstalter erwarten eine erfolgreiche Ausgabe mit starker internationaler Beteiligung.






