Polizei stoppt Fahrer mit ungesicherten Kindern und ohne Führerschein in Siegburg
Doris DowergPolizei stoppt Fahrer mit ungesicherten Kindern und ohne Führerschein in Siegburg
Routine-Kontrolle in Siegburg deckt schwere Sicherheitsmängel auf
Bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle am Mittwochmorgen in Siegburg wurden gravierende Verstöße gegen die Verkehrssicherheit aufgedeckt. Beamte hielten gegen 7:40 Uhr auf der Deutzer-Hof-Straße einen 20-jährigen Fahrer an, nachdem sie zwei Kinder – drei und sechs Jahre alt – ohne ordnungsgemäße Sicherung auf der Rückbank entdeckt hatten.
Die Verkehrskontrolle am 5. November stand im Zeichen der Schulwegsicherheit. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass das dreijährige Kind in einem ungeeigneten Kindersitz saß und lediglich mit einem Beckengurt gesichert war. Der Brustgurt des sechsjährigen Kindes war nicht korrekt angelegt.
Weitere Überprüfungen ergaben, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein besaß. Gegen ihn wurden nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Auch der 50-jährige Halter des Wagens muss sich verantworten – ihm wird vorgeworfen, das Fahren ohne Führerschein ermöglicht oder sogar angewiesen zu haben.
Laut Gesetz müssen Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 1,50 Meter in einem zugelassenen Kindersitz transportiert werden. Unabhängig von der Fahrtdauer müssen Sicherheitsgurte stets korrekt angelegt sein.
Dem Fahrer droht nun ein Bußgeld wegen mangelnder Kindersicherung. Zudem stehen strafrechtliche Konsequenzen wegen Fahrens ohne Führerschein im Raum. Der Fall unterstreicht, wie wichtig die Einhaltung von Kindersicherungs- und Führerscheinvorschriften im Straßenverkehr ist.






