11 April 2026, 14:23

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft gegen das Aus

Schwarzes und weißes Foto einer Stadtstraße mit Gebäuden, Strommasten, Kabeln, Fahrzeugen und Himmel, mit dem Text 'Book House and Works, Bergen, Oregon' unten.

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft gegen das Aus

Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben. Die monatlich erscheinende Publikation, die von einem kleinen gemeinnützigen Team betrieben wird, sieht sich steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen gegenüber. Ohne weitere Unterstützung bleibt ihre Zukunft ungewiss.

Draußen ist für viele Menschen in Münster eine wichtige Stütze. Das Magazin, das pro Exemplar 2,80 Euro kostet, sichert rund 70 obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen ein regelmäßiges Einkommen. Jede:r Händler:in behält einen Teil des Verkaufserlöses sowie Trinkgelder, die sie oder er erhält.

Hinter den Kulissen führt Geschäftsführerin Babsi Vahle ein eingespieltes Team an. Als einzige Redakteurin arbeitet sie mit vier Teilzeitkräften zusammen, um monatlich etwa 8.000 Exemplare zu produzieren. Der Fokus liegt auf sozialen und politischen Themen – das Magazin gibt marginalisierten Gruppen eine Stimme.

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Doch die finanziellen Belastungen nehmen zu. Die Druckkosten sind gestiegen, während Spenden und Verkaufserlöse zurückgehen. Trotz dieser Herausforderungen bleiben Vahle und ihr Team entschlossen, das Magazin weiter in gedruckter Form herauszugeben. Sie bitten nun um Geldspenden und Sachleistungen, um die Lücke zu schließen.

Ein Audiobeitrag über den Überlebenskampf von Draußen ist auf der Website von Studios NRW verfügbar. Hörer:innen können ihn bis zum 4. November 2027 abrufen.

Das Überleben des Magazins hängt von zusätzlichen Mitteln ab. Ohne weitere Spenden oder Unterstützung könnte Draußen Schwierigkeiten haben, die Auflage aufrechtzuerhalten und die finanzielle Hilfe für die Verkäufer:innen zu sichern. Doch das Team gibt nicht auf – entschlossen, die Publikation am Leben zu halten.

Quelle