30 April 2026, 06:22

Mordprozess: Mann ersticht schlafende Ehefrau mit 32 Messerstichen

Balkendiagramm, das die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Statement in Mordprozess: Angeklagter berichtet von Angriff - Mordprozess: Mann ersticht schlafende Ehefrau mit 32 Messerstichen

Ein Mann, der wegen Mordes vor Gericht steht, hat eingeräumt, seine schlafende Ehefrau mit einem Küchenmesser erstochen zu haben. Der Angeklagte, der mit einer schweren Bauchverletzung neben dem Leichnam seiner Frau aufgefunden wurde, behauptet, in Notwehr gehandelt zu haben, nachdem er zuvor selbst angegriffen worden sei.

Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit des Paares über eine geplante Reise zu Verwandten in die Niederlande. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass die Unfähigkeit des Angeklagten, die Kontakte seiner Frau zu Familie und Freunden zu akzeptieren, ihn zur Gewalt getrieben habe.

Als die Polizei eintraf, fanden die Beamten die Frau tot mit 32 Stichwunden im Oberkörper vor. Der verletzte Angeklagte lag neben ihr und ließ die Ermittler zunächst glauben, seine Wunde stamme von einem Suizidversuch. Seine Verteidigung vertritt nun die Auffassung, er sei zuvor angegriffen worden und habe sich mit dem Messer zur Wehr gesetzt.

Die Ermittler haben den genauen Ablauf der Ereignisse, die zum Messerangriff führten, noch nicht abschließend geklärt. Der Prozess geht weiter, während beide Seiten Beweise für die Umstände der tödlichen Auseinandersetzung vorlegen.

Der Fall dreht sich um widersprüchliche Schilderungen der Vorgänge unmittelbar vor der Tat. Die Anklage sieht Eifersucht als Motiv, während die Verteidigung auf Notwehr besteht. Das Urteil wird entscheiden, ob der Messerangriff vorsätzlich geplant war oder eine Reaktion auf einen angeblichen Angriff darstellte.

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