19 March 2026, 12:24

Moers ehrt jüdisches Erbe mit neuer Broschüre und Buber-Rosenzweig-Medaille

Alte Ansichtskarte der jüdischen Synagoge in Cardiff, Ontario, Kanada, die ein Gebäude mit Fenstern, Türen und Bögen zeigt, umgeben von Pflanzen, einem Zaun, Bäumen, einem Pfahl und einem bewölkten Himmel, mit Text oben.

Moers ehrt jüdisches Erbe mit neuer Broschüre und Buber-Rosenzweig-Medaille

Moers begrüßt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bei der Vorstellung einer neuen Broschüre zur jüdischen Geschichte der Stadt

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Bürgermeisterin Julia Zupancic hat die Schirmherrschaft über den Verein übernommen und ihre Unterstützung für dessen Arbeit bekräftigt. Im Rahmen der Initiative wurden zudem zwei lokale Persönlichkeiten mit der renommierten Buber-Rosenzweig-Medaille für ihr Engagement im interreligiösen Dialog ausgezeichnet.

Die Gesellschaft hat kürzlich die Broschüre "Spuren jüdischen Lebens" veröffentlicht, die sich mit den wenigen verbleibenden Zeugnissen der jüdischen Vergangenheit Moers' befasst. Sie bietet historische Einblicke in die frühe Präsenz der Gemeinde in der Stadt. Die Publikation ist ab sofort für drei Euro in öffentlichen Einrichtungen erhältlich.

Bürgermeisterin Zupancic betonte die Bedeutung, das jüdische Leben in Moers zu erinnern und Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten. Zudem empfing sie die Vorstandsmitglieder des Vereins während ihres Besuchs. Die Organisation pflegt enge bundesweite Kontakte, die es in diesem Jahr ermöglichten, die Buber-Rosenzweig-Medaille nach Moers zu holen.

Heinz Kremers und Nikolaus Schneider wurden für ihr langjähriges Wirken im christlich-jüdischen Dialog mit der Auszeichnung geehrt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung jüngerer Generationen: Der Verein arbeitet regelmäßig mit örtlichen Schulen zusammen, um Schülerinnen und Schüler über die gemeinsame Geschichte aufzuklären.

Die neue Broschüre und die Verleihungsfeier unterstreichen das anhaltende Engagement Moers' für die Bewahrung jüdischen Erbes. Durch die Arbeit der Gesellschaft – gestützt von der Schirmherrschaft der Bürgermeisterin – wird die Stadtgeschichte dokumentiert und weitergegeben. Die Initiativen zielen darauf ab, das Verständnis zwischen den Gemeinschaften auch für die Zukunft zu stärken.

Quelle