30 April 2026, 12:28

Menden kämpft gegen häusliche Gewalt: Betroffene berichten und helfen

Gruppe von Menschen, die eine "Solidarität und Feminismus"-Schlagzeile tragen, gehen eine Straße entlang mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Menden kämpft gegen häusliche Gewalt: Betroffene berichten und helfen

Öffentliche Veranstaltung in Menden: Gegen häusliche Gewalt – Austausch, Aufklärung und Unterstützung

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In der Dorte-Hilleke-Bibliothek in Menden findet eine kostenlose öffentliche Veranstaltung statt, die sich mit dem drängenden Thema häuslicher Gewalt auseinandersetzt. Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen soll die Veranstaltung das Bewusstsein für das Problem schärfen und Betroffenen Unterstützung anbieten. Zu den Referent:innen zählen die Leiterin des AWO-Frauenhauses sowie eine Überlebende, die ihre persönliche Geschichte teilt.

Merle Schumann-Base, Leiterin des AWO-Frauenhauses Märkischer Kreis, wird die Diskussion am Mittwoch, den 26. November, um 18:00 Uhr leiten. Das Frauenhaus bietet Frauen und Kindern, die vor häuslicher Gewalt fliehen, einen sicheren Zufluchtsort, praktische Hilfe und langfristige Begleitung.

Die Teilnehmer:innen erwarten der Bericht einer Betroffenen, die von ihren Erfahrungen erzählt und Fragen beantwortet. Zudem wird die Arbeit des Frauenhauses vorgestellt – von den Herausforderungen, vor denen Überlebende stehen, bis hin zu den verfügbaren Hilfsangeboten, die ihnen den Neuanfang ermöglichen sollen.

Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem AWO-Frauenhaus, der Dorte-Hilleke-Stadtbücherei und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Menden. Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis zum 25. November 2025 per E-Mail unter stadtbuecherei@unsere-website oder telefonisch unter 49 2373 903-1600 anzumelden.

Ziel der Initiative ist es, durch Aufklärung und offenen Dialog über häusliche Gewalt zu informieren. Durch authentische Erfahrungsberichte und Fachwissen möchten die Organisator:innen zu mehr Solidarität und konkreter Hilfe für Betroffene anregen. Der kostenlose Eintritt sorgt dafür, dass die Veranstaltung für alle zugänglich ist.

Quelle