19 March 2026, 12:25

Hamburger Bürgerinitiative kämpft für Klimaneutralität bis 2040 mit Kulturbranche im Rücken

Gruppe von Menschen, die vor einem Gebäude mit Fenstern und Namensschildern sitzen, umgeben von Flaschen und anderen Gegenständen, mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Kulturelle Szene setzt sich für Klimaneutralität bis 2040 ein - Hamburger Bürgerinitiative kämpft für Klimaneutralität bis 2040 mit Kulturbranche im Rücken

Bürgerinitiative "Hamburg entscheidet Zukunft" drängt auf schnellere Klimamaßnahmen

Die Bürgerinitiative "Hamburg entscheidet Zukunft" setzt sich für einen beschleunigten Klimaschutz in der Stadt ein. Ziel der Kampagne ist es, Hamburg bereits bis 2040 klimaneutral zu machen – fünf Jahre früher als im aktuellen Plan bis 2045 vorgesehen. Nun unterstützen führende Kultureinrichtungen und Künstler:innen die Vorlage vor einer entscheidenden Abstimmung.

Die Initiative strebt eine Verschärfung des Hamburger Klimaschutzgesetzes an. Vorgesehen sind jährliche CO₂-Obergrenzen für verschiedene Sektoren, die sich am bestehenden Klimaplan der Stadt orientieren. Werden die Ziele verfehlt, sollen sofortige Maßnahmenprogramme greifen, um den Kurs zu korrigieren.

Regelmäßige Überprüfungen und Zwischenziele sollen sicherstellen, dass die Fortschritte planmäßig verlaufen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die soziale Gerechtigkeit: Die Kampagne will verhindern, dass Vermieter:innen hohe Sanierungskosten für energetische Gebäudemodernisierungen auf die Mieter:innen abwälzen.

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In der Hamburger Kulturszene wächst die Unterstützung. Über 80 Künstler:innen – darunter die Schauspieler Mirco Kreibich, Pheline Roggan und Merlin Sandmeyer – unterzeichneten einen offenen Brief zur Befürwortung der Initiative. Auch renommierte Häuser wie das Schauspielhaus, Kampnagel, das Ernst-Deutsch-Theater und die Hamburger Kunsthalle haben sich öffentlich hinter den Plan gestellt.

Am 12. Oktober 2023 kommt es zur Volksabstimmung. Bei einer Annahme würde sich Hamburg verbindlich zur Klimaneutralität bis 2040 verpflichten – mit jährlichen verbindlichen Zielen und Schutzmechanismen gegen ungerechte Kostenverlagerungen. Durch die prominente Unterstützung aus dem Kultursektor hat die Vorlage weiteren Aufwind erhalten.

Quelle