29 April 2026, 18:24

Fritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren Mitgliedschaft

Logo der Vereinigten Christdemokraten (UCDP): eine Hand, die eine leuchtend gelbe Blume mit grünem Stiel und Blättern hält, mittig in einem blauen und gelben Kreis auf einem weißen Hintergrund, mit "UCDP" in fetter schwarzer Schrift darunter.

Fritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren Mitgliedschaft

Fritz Schramma hat die CDU nach fast fünf Jahrzehnten als Mitglied verlassen. Der ehemalige Kölner Oberbürgermeister nannte tiefe Meinungsverschiedenheiten mit dem örtlichen Parteiverband als Grund für seinen Austritt. Trotz seines Rückzugs bekräftigte er seine Unterstützung für die Arbeit der Partei auf Bundesebene unter der aktuellen Führung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Schrammas Entscheidung folgt auf Monate der Frustration mit der Kölner CDU, insbesondere unter der Führung von Serap Güler. Er warf dem Ortsverband vor, keine klare Linie zu haben, und kritisierte die jüngste Umbesetzung wichtiger Positionen nach den Kommunalwahlen. Seine Äußerungen deuten auf einen Vertrauensbruch in die Art und Weise hin, wie die Partei auf lokaler Ebene geführt wird.

Gleichzeitig lobte er die Leistungen der CDU in Nordrhein-Westfalen unter Hendrik Wüst sowie auf Bundesebene mit Friedrich Merz an der Spitze. Schramma betonte, dass sein Austritt keine Abkehr von den grundlegenden Werten der Partei sei, sondern ein Protest gegen die aktuelle Führung in Köln. Er präsentierte seinen Rückzug als Aufforderung an jüngere Mitglieder, sich für Veränderungen einzusetzen und die Zukunft der Partei mitzugestalten.

Trotz seiner langjährigen Treue machte Schramma deutlich, dass seine Entscheidung endgültig sei. Er beschrieb den Schritt als notwendig, wenn auch nicht leichtfertig getroffen nach fast 50 Jahren Mitgliedschaft.

Sein Austritt hinterlässt die Kölner CDU mit Fragen zur internen Führung. Seine Kritik wirft Spannungen innerhalb des Ortsverbands auf, während seine weiterhin geäußerte Unterstützung für die Arbeit der Partei auf Landes- und Bundesebene die bestehenden Gräben verdeutlicht. Der Appell an jüngere Mitglieder, aktiv zu werden, könnte die Partei nun unter Druck setzen, diese Probleme anzugehen.

Quelle