Dortmund krönt sich im Pokalfinale – Kobels Elfmeter-Heldentat entscheidet alles
Iwona KohlDortmund krönt sich im Pokalfinale – Kobels Elfmeter-Heldentat entscheidet alles
Borussia Dortmund holt DFB-Pokal in dramatischem Finale – Kobel wird zum Helden
Borussia Dortmund hat den DFB-Pokal in einem packenden Finale gewonnen und sich mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt durchgesetzt, nachdem es nach 90 Minuten 1:1 gestanden hatte. Der Schweizer Torhüter Gregor Kobel avancierte zum Matchwinner, als er den entscheidenden Strafstoß parierte und damit den Titel sicherte. Der Sieg markiert den ersten Pokalerfolg des Vereins seit vier Jahren und krönt eine bisher starke Saison.
Nach einem ausgeglichenen Spielstand nach der regulären Spielzeit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Kobel, der einräumte, sich nicht gezielt auf das Elfmeterschießen vorbereitet zu haben, bezeichnete seinen Ansatz als "reinen Freestyle". Trotz fehlender Planung bewies er ein glänzendes Gespür – mit mehreren spektakulären Paraden, darunter der entscheidende Stop gegen Eintracht Frankfurts Fares Chaibi.
Kobel äußerte später seinen lang gehegten Wunsch, den Pokal zu gewinnen: "Berlin war immer das Ziel." Zudem betonte er die gestärkte Mannschaftsmentalität in dieser Saison, die er als entscheidenden Unterschied zum Vorjahr bezeichnete. Geschäftsführer Lars Ricken pflichtete ihm bei und lobte Kobels Leistung als schlüsselfigural für den Triumph.
Dortmunds Erfolg im DFB-Pokal ist der vorläufige Höhepunkt einer herausragenden Spielzeit. Das Team hat bisher nur ein Pflichtspiel verloren, und Ricken sieht in diesem Sieg weiteren Schwung für die noch ausstehenden Partien.
Der Triumph bescherte Dortmund den ersten großen Titel seit 2021. Kobels Heldentat im Elfmeterschießen und die konsequente Leistung der Mannschaft über die gesamte Saison hinweg bilden eine solide Basis. Mit nur einer Niederlage in dieser Spielzeit blickt der BVB nun optimistisch auf die kommenden Aufgaben.






