29 April 2026, 09:17

Dormagen gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Schülerprojekt

Ein Holocaust-Gedenkmonument in einem jüdischen Friedhof in Berlin, das eine Tafel mit Text und Zahlen zeigt, umgeben von Bäumen, einem Zaun und verstreuten trockenen Blättern.

Dormagen gedenkt der Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Schülerprojekt

Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom 1938 in Dormagen am Sonntag, 9. November 2025

Am Sonntag, dem 9. November 2025, findet in Dormagen eine Gedenkfeier zum 87. Jahrestag der Novemberpogrome statt. Organisiert von Schülerinnen und Schülern vier örtlicher Schulen, erinnert die Veranstaltung an die nationalsozialistischen Angriffe auf jüdische Gemeinden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Gedenkstunde und dem anschließenden Empfang teilzunehmen.

Die Zeremonie beginnt um 18:00 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Zonser Heide. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Veranstaltung mit einer Ansprache eröffnen. Anschließend wird Regina Nawrot, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Partnerschaft Dormagen-Kiryat Ono e. V., ein Gebet sprechen.

Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, der Hackenbroich-Realschule und des Leibniz-Gymnasiums Hackenbroich haben das Programm gestaltet. Zum Abschluss werden Bürgermeister Lierenfeld und Uwe Schunder, Vorsitzender des Vereins Partnerschaft Dormagen-Kiryat Ono e. V., einen Blumengruß niederlegen.

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Nach der Gedenkfeier sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Suppe und Getränken in die Friedenskirche in Zons eingeladen. Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Die Veranstaltung erinnert an die Gewaltnacht vom 9. November 1938, als die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser zerstörten. Die Gedenkfeier bietet Raum für Besinnung und Gemeinschaft – sowohl die Zeremonie als auch der Empfang stehen allen offen.

Quelle