23 April 2026, 02:20

Betrüger nutzen gefälschte Mahnbescheide – so schützen Sie sich vor Abzocke

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Betrüger nutzen gefälschte Mahnbescheide – so schützen Sie sich vor Abzocke

Betrüger verschicken gefälschte Mahnschreiben, um Verbraucher zu täuschen

Betrüger versenden gefälschte Mahnbescheide, um Menschen zur Zahlung nicht existierender Rechnungen zu verleiten. Die Masche wirkt oft besonders glaubwürdig, weil die Kriminellen echte Firmennamen missbrauchen. Da die Meldungen über betrügerische Zahlungsforderungen in ganz Deutschland zunehmen, haben die Behörden nun Warnungen herausgegeben.

Die Täter zielen auf Verbraucher ab, indem sie Schreiben verschicken, in denen angeblich offene Forderungen für nie in Anspruch genommene Leistungen geltend gemacht werden. Manche gefälschten Mahnungen geben sogar vor, von Anwaltskanzleien oder bekannten Inkassodienstleistern zu stammen. Zuletzt gaben sich Betrüger als Unternehmen wie die Jedermann Inkasso GmbH, die Universal Inkasso AG oder die DIAS Deutsche Inkasso Service GmbH aus, um Geld zu erpressen.

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Als Reaktion darauf hat die Verbraucherzentrale Brandenburg eine "Inkasso-Schwarze Liste" mit 146 verdächtigen Firmen veröffentlicht. Eine weitere Warnung kam aus Nordrhein-Westfalen, wo Betrüger als angebliche Mitarbeiter der COEO-INKASSO GmbH gefälschte Parkgebühren einforderten. Die Behörden betonen, dass seriöse Inkassodienstleister stets den genauen Leistungsgegenstand, das Unternehmen und den Zeitrahmen der Forderung angeben müssen.

Alarmsignale sind unter anderem Aufforderungen zu Auslandsüberweisungen oder Schreiben von nicht registrierten Inkassobüros. Falls ein Mahnbescheid vorgibt, von einer Anwaltskanzlei zu stammen, sollten Verbraucher im Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer die Echtheit prüfen. Die Verbraucherzentrale rät davon ab, auf verdächtige Schreiben zu reagieren, Zahlungen freizugeben oder Geld zu überweisen.

Die Behörden fordern die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben und unerwartete Zahlungsforderungen vor einer Reaktion genau zu überprüfen.

Anstieg gefälschter Mahnschreiben führt zu offiziellen Warnungen und Schwarzer Liste Die Zunahme betrügerischer Inkassobriefe hat zu behördlichen Warnungen und der Veröffentlichung einer Liste dubioser Firmen geführt. Verbraucher werden aufgefordert, verdächtige Forderungen zu ignorieren und die Seriosität jeder Zahlungsaufforderung zu prüfen. Durch die Überprüfung der Angaben bei offiziellen Stellen lassen sich finanzielle Verluste durch Betrüger vermeiden.

Quelle