08 May 2026, 00:28

Betrüger locken Solinger mit gefälschten Steuererstattungs-E-Mails in die Falle

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Betrüger locken Solinger mit gefälschten Steuererstattungs-E-Mails in die Falle

Neuer Betrugsversuch in Solingen: Gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern

In Solingen macht derzeit eine neue Betrugsmasche die Runde: Cyberkriminelle verschicken gefälschte E-Mails, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammen. In den betrügerischen Nachrichten wird den Empfängern mitgeteilt, ihnen stehe eine Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024 zu. Die Behörden warnen die Bevölkerung vor dieser Form des Identitätsdiebstahls, da die Fälle von solchen Betrugsversuchen zunehmen.

Die betrügerischen E-Mails fordern die Empfänger auf, ihre Rückerstattung innerhalb von 72 Stunden zu beantragen. Ein in der Nachricht enthaltene Button leitet sie auf eine gefälschte Website weiter, auf der sie ihre Bankdaten eingeben sollen. IT-Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass dieser künstlich erzeugte Zeitdruck ein typisches Mittel ist, um Opfer unter Druck zu setzen und zu überstürzten Handlungen zu verleiten.

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Das Bundeszentralamt für Steuern hat bestätigt, dass es niemals per E-Mail nach Bankinformationen fragt. Die Behörden raten dazu, unerwartete Rückerstattungsmitteilungen, Anfragen nach persönlichen Daten sowie verdächtige Links als klare Warnsignale zu betrachten. Zudem sollten Absenderadressen genau überprüft werden, da Betrüger oft leicht abgewandelte Versionen echter Behörden-E-Mails verwenden.

Falls jemand bereits sensible Daten preisgegeben hat, sollte er umgehend seine Bank kontaktieren und seine Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten überprüfen. Wer eine solche E-Mail erhält, wird dringend davor gewarnt, auf Links zu klicken oder persönliche Informationen anzugeben. Stattdessen sollte die Nachricht sofort gelöscht werden.

Der Betrug ist Teil einer wachsenden Welle gefälschter Nachrichten, bei denen sich Kriminelle als staatliche Stellen in Solingen ausgeben. Die Behörden betonen erneut, dass seriöse Steuerbehörden niemals per E-Mail nach Bankdaten fragen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und verdächtige Kommunikation zu melden, um weitere Betrugsfälle zu verhindern.

Quelle