Berliner Rolltreppen-Chaos: Warum "Linkssteher" die Stadt nerven
Thies FreudenbergerBerliner Rolltreppen-Chaos: Warum "Linkssteher" die Stadt nerven
In Berlin gelten für Rolltreppen eine ungeschriebene Regel: Rechts stehen, links gehen. Dieses einfache System sorgt für einen reibungslosen Ablauf – bis jemand es bricht. Nun hat ein lokaler Autor die „Linkssteher“ der Stadt scharf kritisiert, weil sie die schnelle Spur blockieren und allen die Zeit stehlen.
Das Problem beginnt mit Menschen, die regungslos auf der linken Seite der Rolltreppe stehen. Dadurch versperren sie den Weg für alle, die es eilig haben, und verwandeln eine schnelle Fahrt in ein zähes Schleppen. Der Autor argumentiert, dass diese Linkssteher eine Mischung aus Hektik und Gleichgültigkeit verkörpern – und so den Rhythmus Berlins stören.
Zeit, so der Autor, funktioniere in der Stadt wie eine inoffizielle Währung. Wer die Rolltreppenregel ignoriert, bremst andere aus – und nervt damit Pendler, Touristen und Einheimische gleichermaßen. Es geht nicht nur um Höflichkeit, sondern darum, das Tempo einer Stadt zu respektieren, in der jede Sekunde zählt.
Die Kritik wirft ein Schlaglicht auf eine kleine, aber hartnäckige Plage des Alltags. Linkssteher zwingen andere, um sie herumzuschlängeln, und unterbrechen so den Fluss der Bewegung. Vorerst bleibt die unausgesprochene Regel bestehen: Wer nicht rechts steht, riskiert den Unmut derer, die hinter ihm warten.






