30 April 2026, 00:36

54 Tonnen Hoffnung: Freiwillige bringen Hilfsgüter in die Ukraine

Plakat mit der Aufschrift "American Rescue Plan" auf blauem Hintergrund, weißer Schrift und einem weißen und blauen Grafik eines Hauses mit einem roten Herz, mit der Beschriftung "Hilfe ist da" und einer Illustration einer Person mit ausgestreckten Armen.

54 Tonnen Hoffnung: Freiwillige bringen Hilfsgüter in die Ukraine

Freiwillige aus Bergisch Gladbach und Overath liefern über 54 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine

Bei ihrer jüngsten Transportfahrt haben Ehrenamtliche aus Bergisch Gladbach und Overath mehr als 54 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine gebracht. Die Lieferung umfasste Lebensmittel, Kleidung und medizinische Ausrüstung und erreichte Familien in Chmelnyzkyj sowie Menschen, die vor der Front fliehen. Es handelt sich bereits um die 16. Fahrt der beiden humanitären Initiativen seit Beginn des Krieges.

Acht freiwillige Fahrer transportierten die Spenden, darunter Konserven, Holzöfen, warme Winterkleidung und Spielzeug. Zudem brachten sie Säcke mit Mehl, Zucker und Salz mit, um geflüchtete Familien zu unterstützen. Der Konvoi musste jedoch Verzögerungen in Kauf nehmen: 16 Stunden warteten die Helfer am polnisch-ukrainischen Grenzübergang, bevor sie ins Land einreisen durften.

Lokale Hilfsmaßnahmen in der Ukraine laufen parallel zu den Lieferungen In Chmelnyzkyj unterstützt Oleksander Chalsyjim, Leiter eines Traumazentrums, Familien, die unter den psychischen Folgen des Krieges leiden. Die Psychologin Olena Lebedjewa bietet eine Selbsthilfegruppe für Frauen an, die ihre Ehemänner im Krieg verloren haben.

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In der gesamten Ukraine wird täglich um 9 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer des Krieges gedacht. Der nächste Hilfstransport, der für November geplant ist, soll auch einen Krankenwagen umfassen. Die Organisatoren rufen dazu auf, sich auf den Websites der Vereine zu informieren oder sich an die Vorsitzenden zu wenden, falls man unterstützen möchte.

Die anhaltenden Hilfsaktionen leisten einen entscheidenden Beitrag für ukrainische Familien, die unter den Folgen des Krieges leiden. Mit bereits 16 erfolgreichen Transporten planen die Freiwilligen, ihre Arbeit im November fortzusetzen. Im Fokus bleibt die Lieferung lebensnotwendiger Güter und medizinischer Hilfe für die Bedürftigen.

Quelle