34 Glaubensgemeinschaften feiern Dialogabend für den Frieden in Münster
Iwona Kohl34 Glaubensgemeinschaften feiern Dialogabend für den Frieden in Münster
Vertreterinnen und Vertreter von 34 Glaubensgemeinschaften trafen sich am 27. Oktober 2022 im Friedenssaal des Münsteraner Rathauses zu einem Abend des Dialogs und der Besinnung. Die Veranstaltung, Teil der langjährigen Reihe "Dialoge für den Frieden", vereinte religiöse Würdenträger mit den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister von Münster und Osnabrück in einer kerzenbeleuchteten Zeremonie, die als Symbol für Einheit stand.
Die Tradition begann vor 18 Jahren auf Einladung des damaligen Münsteraner Oberbürgermeisters. Seit 2015 wechseln sich die Friedensstädte Münster und Osnabrück jährlich mit der Ausrichtung eines gemeinsamen Treffens in ihren historischen Rathäusern ab. Die diesjährige Begegnung war der jüngste Höhepunkt der Reihe, die vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft unter der Leitung von Professor Alfons Kenkmann organisiert wird.
Rund 50 Teilnehmende nahmen am Empfang teil, bei dem Oberbürgermeister Markus Lewe die Bedeutung offener Gespräche und gegenseitigen Zuhörens in demokratischen Gesellschaften betonte. Seine Osnabrücker Amtskollegin Katharina Pötter schloss sich ihm an und begrüßte die vielfältige Runde. Thomas Nufer bereicherte den Abend mit seinem Projekt "West-Östlicher Divan", das den intellektuellen Austausch fördern soll.
Die Kerzenlichtzeremonie bildete den Mittelpunkt der Veranstaltung und unterstrich das gemeinsame Bekenntnis zu einem friedlichen Miteinander. Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass alle Themen und künftigen Termine der Reihe online unter www.stadt-unser-website/frieden/dialoge abrufbar sind.
Der Abend rückte die anhaltenden Bemühungen Münsters in den Fokus, das Verständnis zwischen den Glaubensgemeinschaften zu stärken. Mit 34 vertretenen Gruppen unterstrich die Zusammenkunft die Rolle der Stadt als Förderin des Dialogs durch langjährige Initiativen. Das nächste Treffen findet im Wechsel in Osnabrück statt und führt die jährliche Tradition fort.






