300 Kilometer für faire Schokolade: Radfahrer transportieren Kakaobohnen CO₂-frei nach Dormagen
Thies Freudenberger300 Kilometer für faire Schokolade: Radfahrer transportieren Kakaobohnen CO₂-frei nach Dormagen
Sieben Radfahrer beenden ungewöhnliche Reise für fairen Handel und Nachhaltigkeit
Eine Gruppe von sieben Radfahrern hat eine außergewöhnliche Tour absolviert, um fairen Handel und Nachhaltigkeit zu fördern. Sie transportierten fair gehandelte Bio-Kakaobohnen von Amsterdam nach Dormagen – ganz ohne CO₂-Ausstoß. Die unter dem Namen „Die Schokoladen-Reise“ bekannte Initiative zeigt, wie Klimaschutz, ethischer Handel und umweltfreundlicher Transport Hand in Hand gehen können.
Die Kakaobohnen begannen ihre Reise in der Dominikanischen Republik, von wo aus sie per Segelschiff nach Amsterdam verschifft wurden. Diese Methode garantierte, dass während der Überfahrt keine Treibhausgase ausgestoßen wurden. In Amsterdam angekommen, wurden die Bohnen in einer solarbetriebenen Fabrik zu Schokolade verarbeitet.
Von dort übernahmen die sieben Radfahrer. Sie fuhren von Amsterdam nach Dormagen und beförderten die Kakaoladung auf einem kommunalen Lastenrad. Ihre 300 Kilometer lange Tour endete am 10. Oktober mit der Ankunft im Dormagener Weltladen an der Kölner Straße. Lieselotte Heinz, Mitglied des städtischen Umweltteams, begrüßte die Gruppe und lobte ihr Engagement für Nachhaltigkeit.
Die fertige Schokolade ist nun im Weltladen erhältlich. Das Projekt beweist, wie lokales Handeln globalen fairen Handel unterstützen und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern kann.
„Die Schokoladen-Reise“ hat gezeigt, dass fairer Handel, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität zusammengehören. Die aus dieser Aktion hervorgegangene Schokolade ist zum Verkauf erhältlich, und die Stadtverwaltung fördert weiterhin Projekte für fairen Handel. Ziel ist es, ethischen Konsum für die Bürgerinnen und Bürger leichter zugänglich zu machen.






