Zanders-Gelände wird umgestaltet: 3.000 Wohnungen und neue Arbeitsplätze geplant
Doris DowergZanders-Gelände wird umgestaltet: 3.000 Wohnungen und neue Arbeitsplätze geplant
Das Zanders-Gelände steht vor tiefgreifenden Veränderungen – mit neuen Wohnungen, Arbeitsplätzen und Einzelhandelsflächen. Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten, um bis Anfang 2027 einen historischen Teil des Areals freizulegen. Unterdessen hat es bei der Zanders Entwicklung GmbH (ZEG) einen Führungswechsel gegeben: Der bisherige Geschäftsführer ist ausgeschieden.
Oliver Brügge verließ zum 30. April 2026 seinen Posten als Geschäftsführer der ZEG. Unter seiner Führung waren die frühen strategischen Weichenstellungen des Unternehmens erfolgt. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.
Das Entwicklungsvorhaben für das Zanders-Gelände sieht den Bau von 3.000 neuen Wohnungen und die Schaffung von 3.000 Arbeitsplätzen vor. Geplant sind zudem Projekte aus den Bereichen Gastronomie, Freizeit, Kultur und Einzelhandel – darunter eine Mischung aus kleinen Boutiquen und ein größerer Lebensmittelmarkt. Ein potenzieller Investor hat bereits großes Interesse an einem kombinierten Gewerbe- und Hotelprojekt auf dem Gelände bekundet.
Noch 2026 beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, um das historische Z-Ensemble freizulegen, das voraussichtlich Anfang 2027 sichtbar sein wird. Ein weiterer Meilenstein des Projekts ist die Eröffnung des Rail Parks, die für den 9. Mai 2026 geplant ist. Zeitgleich geht die neue Website zanders.de online.
Der Stadtplanungsausschuss wird den Bebauungsplan am 30. April 2026 prüfen, gefolgt von einer Abstimmung im Stadtrat am 12. Mai 2026. Noch offen sind jedoch die Entscheidungen, ob das Gelände verkauft oder verpachtet wird, sowie die finale Fassung des Masterplans.
Das Zanders-Projekt schreitet mit neuer Führung und klaren Entwicklungszielen voran. Die ersten sichtbaren Veränderungen bringen die Eröffnung des Rail Parks und die anstehenden Abrissarbeiten noch in diesem Jahr. Die endgültigen Beschlüsse zur Bodennutzung und zum Masterplan werden die nächsten Schritte für das Gelände bestimmen.






