Wütende Pendler konfrontieren Verkehrsminister Krischer im überfüllten RE4
Doris DowergWütende Pendler konfrontieren Verkehrsminister Krischer im überfüllten RE4
Verkehrsminister Oliver Krischer musste kürzlich auf dem RE4 von Aachen nach Düsseldorf die Wut frustrierter Pendler über sich ergehen lassen. Die Begegnung unterstreicht die anhaltenden Probleme im Schienennetz Nordrhein-Westfalens, das seit Langem unter chronischen Verspätungen und Störungen leidet.
Die Misere im Regionalverkehr hat auch den Journalisten Nicolas Vordonarakis auf den Plan gerufen. Zwei Wochen lang reiste er durch Nordrhein-Westfalen, um dem Chaos auf den Grund zu gehen. Seine Route führte ihn unter anderem zum Duisburger Hauptbahnhof und auf den Rhein-Ruhr-Express.
Während seiner Fahrt im RE4 hörte sich Krischer die Klagen der Fahrgäste an. Als Reaktion versprach er, sich auf Bundesebene für die Wiedereinführung einer früheren Regelung einzusetzen: Demnach sollten Inhaber des Deutschlandtickets bei Ausfall ihrer Regionalverbindung auf ICE- oder Intercity-Züge ausweichen dürfen.
Die Regelung war mit der Einführung des Deutschlandtickets gestrichen worden.
Am Sonntag, den 25. Mai, um 19:30 Uhr strahlt der WDR in Westpol Spezial eine Sondersendung zu dem Thema aus. Die Reportage wird zudem in der ARD Mediathek verfügbar sein und die Probleme im Schienenverkehr vertieft beleuchten.
