Wuppertaler Mieter frieren seit Tagen – Streit um Heizungsabschaltung eskaliert
Thies FreudenbergerWuppertaler Mieter frieren seit Tagen – Streit um Heizungsabschaltung eskaliert
Mieter im Wuppertaler ELBA Zukunftswerk seit fast einer Woche ohne Heizung
Seit fast einer Woche leben die Bewohner des Wuppertaler ELBA Zukunftswerks ohne Heizung – Grund ist ein Streit zwischen dem Vermieter des Gebäudes und den Wuppertaler Stadtwerken (WSW). Auslöser ist die Kündigung eines Wärmeversorgungsvertrags, wodurch die Mieter im Kalten sitzen, während beide Seiten uneins bleiben.
Der Konflikt eskalierte, als die WSW die Wärmeversorgung für das ELBA Zukunftswerk abstellten. Das kommunale Unternehmen hatte den Liefervertrag mit dem Vermieter gekündigt, die genauen Gründe dafür sind jedoch unklar. Später legte die WSW einen neuen Vertragsentwurf vor, doch eine Einigung steht weiterhin aus.
Die Rechtsvertretung des ELBA argumentiert, die Abschaltung sei unverhältnismäßig und treffe die Mieter unverschuldet. Sie sehen in der Unterbrechung der Versorgung einen Verstoß gegen die Rechte der Bewohner, die keinen Einfluss auf den Streit haben. Unterdessen hatte das Landgericht Wuppertal kürzlich entschieden, dass die Kopplung der Fernwärmepreise an die Gaspreise durch die WSW rechtswidrig war – dieser Fall steht jedoch in keinem direkten Zusammenhang mit der aktuellen Situation im ELBA Zukunftswerk. Wann die Heizungsprobleme behoben werden, bleibt ungewiss. Die Mieter müssen weiterhin in kalten Räumen ausharren, während die Verhandlungen stocken.
Die Heizungsabschaltung im ELBA Zukunftswerk ist weiterhin ungelöst, da WSW und Vermieter noch keinen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Die Bewohner frieren, während die juristischen Auseinandersetzungen über die Rechtmäßigkeit der Sperrung anhalten. Eine Lösung hängt von weiteren Verhandlungen oder möglichen rechtlichen Schritten ab.