19 June 2026, 20:17

Wie Flucht und Vertreibung Emmendingens Gesellschaft bis heute prägen

Neue Ausstellung in Emmendingen erzählt Geschichten des Fliegens

Wie Flucht und Vertreibung Emmendingens Gesellschaft bis heute prägen

Neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum erforscht, wie Flucht und Migration die moderne Gesellschaft geprägt haben

Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ eröffnet am Sonntag um 11:15 Uhr mit einer Vernissage eine Ausstellung, die sich mit den Themen Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt auseinandersetzt.

Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Zudem beleuchtet die Schau die lokalen Bezüge Emmendingens zur Geschichte der Spätaussiedler und zeigt auf, wie diese Erfahrungen bis heute Gemeinschaften prägen.

Es handelt sich um das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević. Gemeinsam mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht hat sie die Ausstellung konzipiert, die bis zum 8. November zu sehen sein wird.

Das Museum ist mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. Weitere Besuche sind nach Vereinbarung möglich.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 21. Juni, für das Publikum zugänglich sein und bietet einen detaillierten Einblick in die langfristigen Folgen von Migration und Vertreibung. Durch verlängerte Öffnungszeiten und die Möglichkeit zur Terminabsprache soll der Zugang zur Schau für alle Interessierten gewährleistet werden.

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