Wie Engelskirchen seit 40 Jahren Weihnachtswünsche aus aller Welt beantwortet
Iwona KohlWie Engelskirchen seit 40 Jahren Weihnachtswünsche aus aller Welt beantwortet
Seit 40 Jahren bringt das Christkind-Postamt in Engelskirchen Weihnachtszauber zu Kindern weltweit
Jeden November zieht der Betrieb in das Alte Baumwollager um, wo Tausende Briefe aus aller Welt eintreffen – von Japan über Malaysia bis Australien. Jahr für Jahr arbeiten Freiwillige unermüdlich daran, jedes einzelne Schreiben bis Heiligabend zu beantworten.
Die kleine Stadt Engelskirchen beherbergt Deutschlands berühmteste Adresse für Briefe an das Christkind. Bis zu 150.000 Wünsche gehen bis Dezember per Post ein – eine Zahl, die sich über die Jahrzehnte auf Millionen summiert. Kinder aus China, Indien und vielen anderen Ländern schicken ihre Wunschlisten in der Hoffnung auf eine Antwort.
Hinter den Kulissen kümmern sich 20 engagierte "himmlische Helfer" – darunter Birgit Müller, die seit 35 Jahren dabei ist – liebevoll um jeden Brief. Die Antworten werden in verschiedenen Formaten verschickt, sogar in Blindenschrift für sehbehinderte Kinder. Zwar erhält jedes Kind eine Rückmeldung, doch nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden.
Die Tradition begann vor vier Jahrzehnten und ist bis heute ein kostbarer Teil der Weihnachtszeit. Briefe aus allen Kontinenten beweisen, dass die Faszination des Christkinds keine Grenzen kennt. Bis Heiligabend sorgt das Team dafür, dass kein Kind ohne Antwort bleibt.
Das Postamt in Engelskirchen verbreitet weiterhin Freude, indem es Briefe in mehreren Sprachen und Formaten beantwortet. Mit Millionen bearbeiteten Wünschen in 40 Jahren bleibt es eine einzigartige weihnachtliche Tradition. Für Kinder auf der ganzen Welt fühlt sich eine Antwort vom Christkind noch immer wie ein kleines Weihnachtswunder an.






