18 January 2026, 01:16

Wesel bleibt zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt – ein langjähriges Engagement zahlt sich aus

Eine bunte Karte von Deutschland, die die wichtigsten Städte, Hauptstädte und den Text zeigt, der die Standorte von Allgäu angibt, wobei jede Stadt durch eine andere Farbe dargestellt wird.

Wesel bleibt zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt – ein langjähriges Engagement zahlt sich aus

Wesel wurde erneut für zwei weitere Jahre als "Fairtrade-Stadt" ausgezeichnet. Die internationale Fairtrade-Towns-Kampagne verlängerte den Titel und würdigte damit das langjährige Engagement der Stadt für fairen Handel. Dank lokaler Initiativen sind fair gehandelte Produkte in Wesel weiterhin weit verbreitet und werden von der Gemeinschaft unterstützt.

Vor 16 Jahren erhielt Wesel erstmals den Status einer Fairtrade-Stadt. Seitdem hat die Stadt ihre Aktivitäten im fairen Handel kontinuierlich ausgebaut und erfüllt alle fünf Kriterien der Kampagne. Dazu gehören ein Beschluss des Stadtrats zur Förderung des fairen Handels sowie eine aktive Steuerungsgruppe, die die Maßnahmen koordiniert.

Das lokale Fairtrade-Team, das sich hauptsächlich aus Ehrenamtlichen der Eine-Welt-Gruppe Wesel und der Fairtrade-Koordinatorin der Stadt zusammensetzt, treibt diese Bemühungen voran. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, das Bewusstsein für fairen Handel zu schärfen und den Zugang zu fair gehandelten Produkten in ganz Wesel zu gewährleisten. Der Kauf dieser Waren kommt direkt den Produzenten im Globalen Süden zugute und verbessert deren Arbeits- und Lebensbedingungen. Bürgermeister Rainer Benien zeigte sich stolz auf das anhaltende Engagement der Stadt. Wesel gehört damit zu über 820 Fairtrade-Städten in Deutschland und mehr als 2.000 weltweit. Das Team sucht weiterhin nach neuen Mitgliedern, Freiwilligen und Partnern, um die Mission weiter zu stärken.

Die erneute Auszeichnung bestätigt Wesels führende Rolle bei der Förderung des fairen Handels. Durch die Erfüllung aller Kampagnenanforderungen setzt sich die Stadt weiterhin für ethischen Konsum ein. Auch Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen können ihren Beitrag leisten, indem sie im Alltag gezielt zu fair gehandelten Produkten greifen.