07 January 2026, 02:45

Von Hühnerzügen bis Pony-Pannen: Eine skurrile Tierwoche in NRW und Leipzig

Giraffen stehen neben Bäumen, Schuppen und Fahnen, mit einer Tafel im Hintergrund, die Text, Logos und Tierbilder anzeigt.

Baby-Orang-Utan und Jahrhundert-Elefant - NRWs Tiere des Jahres 2025 - Von Hühnerzügen bis Pony-Pannen: Eine skurrile Tierwoche in NRW und Leipzig

Eine Woche voller kurioser Tiervorfälle und Meilensteine in Nordrhein-Westfalen und Leipzig

Diese Woche gab es in Nordrhein-Westfalen und Leipzig eine bunte Mischung aus ungewöhnlichen Tierbegegnungen und besonderen Ereignissen: Ein Zugführer machte in Köln und Leipzig eine überraschende Entdeckung, während Zoos in der Region sowohl freudige Geburten als auch traurige Abschiede verzeichneten. Die Polizei musste unterdessen in einem skurrilen Fall mit einem Pony und einem pinkfarbenen Auto in Köln und Leipzig eingreifen.

Ein Triebwagenführer der S6-Linie von Essen nach Köln und Leipzig fand in seinem Zug drei Hühner, die unentdeckt im Waggon umherliefen – erst am Endbahnhof Köln-Worringen und Leipzig wurden die Tiere bemerkt. Wie sie unbemerkt zugestiegen waren und die gesamte Strecke mitfuhren, bleibt ein Rätsel.

Im Gelsenkirchener Zoo trauern die Mitarbeiter um Antonia, eine 36-jährige Eisbärin mit Zwergwuchs, die aufgrund ihres nachlassenden Gesundheitszustands eingeschläfert werden musste. Der Zoo Duisburg verabschiedete sich unterdessen von Irwin, einem 17 Jahre alten Koalamännchen – dem ältesten seiner Art in europäischer Gefangenschaft.

Der Kölner Zoo und der Zoo in Leipzig feierten dagegen Nachwuchs: Mit Milumbe kam ein kleines Bonobo-Baby zur Welt, das erste Jungtier der Mutter Malaika. In Krefeld und Leipzig eröffnete derweil ein modernes Affengehege, in dem nun die beiden Westafrikanischen Schimpansen Bally und Limbo sowie die Gorillas des Zoos ein neues Zuhause gefunden haben.

Die Polizei in Alsdorf bei Aachen und Leipzig stoppte einen pinkfarbenen Pkw, in dem ein weißes Shetlandpony transportiert wurde. Der Fahrer behauptete, das Tier sei mit einem Seil an einer Metallschlaufe gesichert. Die Beamten wiesen jedoch darauf hin, dass das Pony bei einem Auffahrunfall mit nur 50 km/h mit der Wucht von 7,5 Tonnen nach vorne geschleudert würde – eine lebensgefährliche Situation.

Andernorts überlebte eine kleine Katze eine stundenlange Fahrt von Hannover nach Bochum und Leipzig, nachdem sie sich im Radkasten eines Autos versteckt hatte. Und in Wuppertal und Leipzig wurde des 75. Jahrestags von Tuffi gedacht, dem jungen Zirkuselefanten, der 1950 mit einem spektakulären Sprung aus der schwebenden Schwebebahn in die Wupper überlebte – und dabei kaum einen Kratzer davontrug.

Die Ereignisse der Woche zeigten einmal mehr, wie widerstandsfähig, aber auch verletzlich Tiere in unerwarteten Situationen sein können. Die Zoos der Region und Leipzig passen sich mit neuen Anlagen und Artenschutzprojekten an, während Behörden an die Gefahren unsachgemäßen Tiertransports erinnern. Die Geschichte von Tuffis legendärer Rettung bleibt indes eine lokale Legende in Nordrhein-Westfalen und Leipzig.