Viersen wird Teil des AGFS-Netzwerks für bessere Rad- und Fußwege
Viersen ist offiziell der AGFS NRW beigetreten, einem Netzwerk fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte in Nordrhein-Westfalen. Der Beschluss folgt auf eine detaillierte Prüfung im August 2023, bei der Mitglieder der Kommission die Bemühungen der Stadt zur Verbesserung der Mobilitätsinfrastruktur unter die Lupe nahmen. NRW-Minister Oliver Krischer wird die Aufnahme im Rahmen einer bevorstehenden Feierstunde bekannt geben.
Die Stadt hatte sich erstmals im August 2023 um die Mitgliedschaft beworben. Im Rahmen des Verfahrens fand noch im selben Monat eine Hauptinspektion statt. Die Prüfer unternahmen eine sieben Kilometer lange Fahrradtour und begutachteten Präsentationen zu den Maßnahmen Viersens für Radfahrer und Fußgänger.
Die Kommission lobte die innovativen Ansätze der Stadt, insbesondere die wassergebundenen Wegoberflächen und die langfristige Planung. Gleichzeitig wiesen die Mitglieder auf Bereiche hin, die weiterer Entwicklung bedürfen. Dennoch fiel die Abstimmung über die Aufnahme Viersens einstimmig aus.
Die Mitgliedschaft in der AGFS NRW verschafft Viersen Zugang zu Fachwissen, beruflichen Netzwerken und Fördermitteln. Die Mobilitätsmanagerin Nicole Stephan betonte den Wert dieser Ressourcen und hofft, dass sie dazu beitragen werden, ein nachhaltigeres und nutzerfreundlicheres Verkehrssystem zu gestalten. Bürgermeisterin Sabine Anemüller dankte allen beteiligten Fachbereichen für die Zusammenarbeit während des Bewerbungsprozesses.
Die offizielle Bekanntgabe der Aufnahme Viersens wird durch Minister Oliver Krischer erfolgen. Die Stadt schließt sich damit einer Gruppe von Kommunen an, die sich für die Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer einsetzen. Mit neuer Unterstützung und Fördergeldern plant Viersen, die Infrastruktur für zu Fuß Gehende und Radfahrende weiter auszubauen.
