18 January 2026, 02:19

Viersen gedenkt am 27. Januar der NS-Opfer mit bewegenden Zeremonien

Eine improvisierte Gedenkstätte am Straßenrand mit Glasflaschen, die Fotos und Text zeigen, einem Blumenstrauß und brennenden Kerzen auf dem Boden.

Viersen gedenkt am 27. Januar der NS-Opfer mit bewegenden Zeremonien

Am Dienstag, dem 27. Januar, findet in Viersen eine feierliche Gedenkveranstaltung zum deutschen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Die von der LVR-Klinik und der Initiative 27. Januar organisierte Veranstaltung ehrt die Opfer der NS-Zeit mit einer Reihe besinnlicher Zeremonien.

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Hauptverwaltungsgebäude des LVR-Klinikums Viersen. Im Anschluss schließt sich ein Gedenkmarsch zu den Stolpersteinen an, die auf dem Klinikgelände verlegt sind.

Der weitere Ablauf führt in die St.-Johannes-Kirche auf dem Klinikareal, wo die Namen von zehn ermordeten Patientinnen und Patienten verlesen werden. Zu ihrem Gedenken werden Kerzen entzündet, wobei die Identitäten der Betroffenen in aktuellen Quellen nicht öffentlich genannt werden. Die lokale Zeremonie ist Teil der bundesweiten Gedenkveranstaltungen am 27. Januar, einem Tag, der den Verfolgten und Ermordeten des NS-Regimes gewidmet ist.

Den Abschluss bildet ein Gedenk Gottesdienst in der St.-Johannes-Kirche. Die LVR-Klinik und die Initiative 27. Januar betonen die Bedeutung von Reflexion und Erinnerung. Die Veranstaltungen des Tages sollen das Andenken an die Opfer wahren und dafür sorgen, dass ihre Geschichten nicht in Vergessenheit geraten.