Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung künftiger Olympischer Spiele
Iwona KohlVier deutsche Olympia-Kandidaten bestehen erste Hürde - Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung künftiger Olympischer Spiele
Vier deutsche Regionen haben sich in der Bewerbung um die Austragung künftiger Olympischer Spiele für die nächste Runde qualifiziert. Berlin, Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region bestanden die erste nationale Bewerbungsphase. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) prüfte ihre Konzepte in sechs zentralen Bereichen mit acht Unterkategorien.
Der DOSB bewertete die Pläne der Bewerber gründlich. Dabei müssen über 90 Prozent der vorgeschlagenen Wettkampfstätten innerhalb von 15 Gehminuten an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein. DOSB-Präsident Thomas Weikert lobte die hohe Qualität der eingereichten Unterlagen.
Die vier Kandidaten haben nun bis Ende Mai des kommenden Jahres Zeit, ihre Konzepte weiter auszuarbeiten. Noch ist nicht entschieden, für welche Olympischen Spiele sich Deutschland international bewerben wird. Mögliche Zieljahre sind 2036, 2040 oder 2044.
Ein Bürgerentscheid über die Bewerbung könnte bis Juni 2026 stattfinden. Die endgültige Entscheidung über den deutschen Kandidaten wird für den Herbst desselben Jahres erwartet.
Das Verfahren schreitet mit klaren Fristen und Kriterien voran. Die Bewerber werden ihre Vorschläge weiterentwickeln, während der DOSB zusätzliche Bewertungen vorbereitet. Die finale Auswahl erfolgt nach einer öffentlichen Konsultation und weiteren Prüfungen.
