27 April 2026, 12:31

Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährungsstrafe verurteilt

Schwarz-weißes Bild eines Mannes in Anzug und Krawatte mit einem Dokument mit Text und einem Design, einschließlich der Beschuldigung "John Porteous... Sie sind angeklagt und beschuldigt vor Duncan Forbes."

Suspendierte Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährungsstrafe verurteilt

Ein Vermögensverwalter ist nach einem Betrug zum Nachteil von Kunden in Höhe von über zwei Millionen Euro zu einer langen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Münster verkündete am Freitag sein Urteil in einem Fall, bei dem hochriskante Anlagen im Jahr 2021 die Ersparnisse der Anleger vollständig aufzehrten.

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Der Verwalter hatte Gelder seiner Kunden genutzt, um eigene Handelsverluste auszugleichen. Statt in sichere Anlagen flossen die Mittel in spekulative Geschäfte, die schließlich komplett zusammenbrachen. Bis 2021 häufte sich die Zahl der Betrugsfälle auf 39, wobei der Gesamtschaden die Marke von zwei Millionen Euro überschritt.

Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte die Frist jedoch über den Antrag hinaus. Aus den Akten ging zudem hervor, dass zwei Monate der Strafe bereits vor dem endgültigen Urteil verbüßt worden waren.

Der Fall endet mit einer Bewährungsstrafe, die länger ausfällt als von der Anklage gefordert. Alle 39 Betrugsfälle gehen auf dieselbe gescheiterte Anlagestrategie zurück. Die Entscheidung des Gerichts unterstreicht die Schwere des finanziellen Schadens, den die Opfer erlitten haben.

Quelle