Uniper hält trotz Aktienrückgang an Jahresprognose fest – trotz Russland-Verlusten
Doris DowergUniper hält trotz Aktienrückgang an Jahresprognose fest – trotz Russland-Verlusten
Uniper SE hält trotz Aktienrückgang an Jahresprognose fest
Der Düsseldorfer Energiekonzern Uniper SE bleibt trotz jüngster Kursverluste bei seiner Jahresprognose. Das Unternehmen, das zur UBG Uniper Beteiligungsholding GmbH gehört, ist in den Bereichen Stromerzeugung, Rohstoffhandel und Energiedienstleistungen aktiv. Zu den Großinvestoren zählen unter anderem BlackRock und The Vanguard Group.
Uniper gliedert seine Aktivitäten in drei Hauptbereiche: Europäische Stromerzeugung, Globaler Rohstoffhandel sowie Russische Stromerzeugung. Gehandelt werden Strom, Erdgas, Flüssigerdgas (LNG) und Kohle; zudem bietet das Unternehmen Logistikdienstleistungen an. Darüber hinaus übernimmt Uniper die Brennstoffbeschaffung, technische Planung und Instandhaltung von Energieanlagen.
Zum Portfolio des Konzerns gehören sowohl fossile als auch erneuerbare Kraftwerke. Allerdings belasten geringere Absicherungserträge und anhaltende Verluste in Russland die Geschäftsentwicklung im frühen Jahr 2025.
Am 22. September 2025 vollendete Uniper den Verkauf des Steinkohlekraftwerks Datteln 4 an die ResInvest Group a.s.. Analysten sehen das Kursziel für die nächsten zwölf Monate derzeit über dem aktuellen Börsenwert.
Trotz der Marktchancen hält Uniper an seiner Jahresprognose fest. Der Verkauf von Datteln 4 markiert einen Schritt in der Umstrukturierung des Anlageportfolios. Das Unternehmen bleibt damit auf Kurs, traditionelle und erneuerbare Energien in Einklang zu bringen – trotz anhaltender finanzieller Herausforderungen.






