Union lehnt starre Arbeitszeitregeln ab und setzt auf Flexibilität für alle
Thies FreudenbergerUnion lehnt starre Arbeitszeitregeln ab und setzt auf Flexibilität für alle
Die Unionsfraktion im Bundestag hat eine klare Position zur Arbeitszeiterfassung bezogen. Sie lehnt Pläne ab, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu koppeln, und setzt stattdessen auf Flexibilität für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen.
Der CDU-Abgeordnete Marc Biadacz argumentierte, dass die Festlegung einer Höchstgrenze für die Wochenarbeitszeit die Flexibilität in verschiedenen Berufen bewahre. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig es sei, die Arbeitszeiterfassung ohne übermäßigen bürokratischen Aufwand zu gestalten.
Die Union spricht sich dafür aus, vertrauensbasierte Arbeitszeitmodelle für Unternehmen beizubehalten. Ihr Ziel ist es, allen Beschäftigten – unabhängig von Tarifbindung – Flexibilität zu ermöglichen.
Mit ihrer Haltung will die Fraktion starre, an Tarifverträge geknüpfte Regelungen verhindern. Stattdessen setzt sie auf anpassungsfähige Arbeitsbedingungen und möchte den Verwaltungsaufwand für Arbeitgeber und Arbeitnehmer so gering wie möglich halten.
