Ukrainischer Botschafter stärkt in Krefeld die Wirtschaftsbeziehungen trotz Kriegslasten
Thies FreudenbergerUkrainischer Botschafter stärkt in Krefeld die Wirtschaftsbeziehungen trotz Kriegslasten
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, besuchte kürzlich Krefeld, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu vertiefen. Während seines Aufenthalts trug er sich in das Goldene Buch der Stadt ein und führte Gespräche mit lokalen Vertretern über künftige Handelsmöglichkeiten.
Den Auftakt bildete ein Treffen zwischen Botschafter Makeiev und Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer. Meyer würdigte die Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Volkes und betonte dessen anhaltenden Kampf für Freiheit. Der Botschafter verwies seinerseits auf die schweren Schäden an ukrainischen Kraftwerken und unterstrich die Notwendigkeit verstärkter wirtschaftlicher Unterstützung.
Deutsche Unternehmen exportieren bereits jährlich Waren im Wert von rund 4,6 Milliarden Euro in die Ukraine. Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein und ukrainischer Honorarkonsul, rief die heimische Wirtschaft auf, ihre Investitionen im Land auszubauen. Bisher haben jedoch keine Krefelder Unternehmen öffentlich neue Engagements nach diesem Appell bestätigt. Makeiev skizzierte zudem Pläne zur Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Ukraine und Krefeld. Zwar wurden keine konkreten Abkommen bekannt gegeben, doch die Gespräche signalisierten die Bereitschaft zu künftiger Zusammenarbeit.
Der Besuch des Botschafters festigte die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen der Ukraine und Krefeld. Die deutschen Exporte in das Land bleiben stabil, und lokale Verantwortliche werben weiterhin für tiefere Investitionen. Die Gespräche ebneten den Weg für mögliche Partnerschaften in den kommenden Monaten.